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Thema: das problem und die perspektiven von hungerburg- (und seegruben-) bahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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sLAnZk
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Beitrag #2636 BeitragErstellt: 20.09.2004 19:30
das problem und die perspektiven von hungerburg- (und seegruben-) bahn
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der heutigen tt entnehme ich, die bürgermeisterin von innsbruck glaubte, die probleme mit der seilbahn in den vergangenen tagen zeigten, daß innsbruck eine neue bahn brauche.

Ihr kennt die tt, ich kenne sie auch. ich halte es für möglich, daß sich hier jemand geirrt haben könnte und frau zach falsch interpretiert hat... denn diese frau ist schlau. die redet für gewöhnlich keinen unsinn (vor allem nur dann absichtlich, wenn sie ernsthaft glauben kann, damit durchzukommen, ihr gefühl für derlei dinge ist ein sehr feines).

die probleme der vergangenen tage waren von der vergangenes jahr eingebauten neuen steuerung verursacht (schreibt wiederum die tt, nehmen wir einmal an, es stimme, weil es auch tirol heute sagt). wenn man also eine bahn, die seit jahrzehnten funktioniert mit einer neuen steuerung versieht, ist es nicht sinnvoll, die kinderkrankheiten der steuerung auf die bahn zu schieben.

aus solider quelle (von günter denoth, der bei der bahn arbeitet) weiß ich, warum die neue steuerung sein hat müssen, in zweiter linie wegen einer vorgabe des verkehrsministeriums, in erster linie weil man keine ersatzteile mehr bekommen hat für die alte... wenn sich die steuerung also einmal eingespielt haben wird, haben wir wieder eine perfekte seilbahn, die außerdem (wie man vor einiger zeit schon hat lesen können) besser und günstiger zu bedienen ist als bisher, weil niemand mehr auf der grube übernachten muß, um die erste gondel in der früh zu überwachen, sondern das von der hungerburg aus geschehen kann.

vielleicht gibt es eine richtigstellung von frau zach dieser tage...


<hr>



______________________



[Edit von manni: Abgeschnittenen Titel korrigiert]
 

Zuletzt bearbeitet von manni: 01.12.2007 21:31, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #2642 BeitragErstellt: 21.09.2004 09:16
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Beitrag #2669 BeitragErstellt: 22.09.2004 08:51
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Beitrag #2670 BeitragErstellt: 22.09.2004 10:46
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Das heutige Stadtblatt widmet der Bahn eine Doppelseite und eine Nachricht auf dem Titelblatt. Dem Niveau dieses Blattes entspricht auch der Informationsgehalt - er tendiert gegen null.
 

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manni
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Beitrag #2671 BeitragErstellt: 22.09.2004 11:26
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Innsbruck braucht nicht nur eine neue Bahn, sondern mehrere - Straßenbahnen, Stadtbahnen und S-Bahnen. Und man täte gut daran, nun endlich die Unterschrift vom Bund zu präsentieren - auch wenn angeblich alles unterschriftsreif sein soll, es ist schon wieder zwei Wochen her, dass die Bürgermeisterin davon sprach, "noch diese Woche" den unterfertigten Vertrag zu haben.
Diese Seilbahn- und Hungerburgbahndebatte geht mir, ehrlich gesagt, sowas von am Gesäß vorbei... bevor man sich überlegt, wie man den in Relation geringen Freizeitverkehr mit (Seil-)Bahnen händelt, noch dazu wo auf der Seegrube ohnehin keine Gefahr besteht, dass jemand aufs Auto umsteigt , möge man sich erstmal um die wichtigen Dinge kümmern, nämlich die Bahnen für die zigtausenden Pendler, die jeden Tag transportiert werden müssen.
Und wie schon an anderer Stelle erwähnt: wenn Zaha Hadid die Hochbauten für die neue Hungerburgbahn gestaltet, dann erwartet die Bevölkerung den gleichen Qualitätslevel bei den Hochbauten für Straßenbahn und S-Bahn - die Frau Hadid kann gleich in Innsbruck ein Büro aufmachen. Wenn Zach aber das nicht managen kann, sollte lieber darauf verzichtet werden, dem Steuerzahler über 30 Millionen abzuknöpfen für eine Standseilbahn auf den Berg, die im Vergleich zu Stadtbahn/Straßenbahn/S-Bahn ungefähr so notwendig ist wie ein Telefon im Scheißhaus! Diese Seilbahndiskussionen sind vollkommen unnötig, wir haben andere Probleme zu lösen, als jene, wie man am Wochenende ohne Anstrengung in die Berge kommt!




 

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manni
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Beitrag #2674 BeitragErstellt: 22.09.2004 14:45
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Also, ich meinte damit natürlich die Seilbahndiskussionen der PolitikerInnen, wir können ja ruhig drüber diskutieren.





 

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sLAnZk
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Beitrag #2678 BeitragErstellt: 22.09.2004 21:31
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unlängst ist mir der begriff grottenbahn begegnet für das projekt neue hbb... sehr sehr treffend, finde ich!

und noch etwas zum fein oder nicht fein haben: zugunsten eines telephons am häusl würde ich sehr gern auf eine umsteigefreie seilbahn von ganz unten aufs kar verzichten... zumeist will ich nämlich zuerst einmal eine runde auf der grube herumgurken, bevor ich aufs kar fahre... ist auch sehr empfehlenswert, im interesse der sicherheit.

die bahnen gehören ausgebaut, aber vernünftig.

vernünftig heißt, daß man nicht millionen (fast halbe milliarden in echtem geld) verpulvert für touristen-bahnen, die nicht einmal an das normale verkehrsnetz angebunden sind!

vernünftig heißt, daß man zwar sinnvollerweise bei der talstation einer nordkettenbahn größere parkplätze errichten könnte, aber so, daß eine zusätzliche nutzung derselben vielleicht möglich wird -> tiefgarage beim rundgemälde, unter der riesenkreuzung, wo nicht ein einziger baum fallen muß für unmengen parkraum unter der erde (und nicht sagen zu teuer: wir haben 31 mille!), parkraum, der außerdem noch ideal ans städtische öpnv-netz angeschlossen ist, gleichzeitig den touris dient (rundgemälde) und parkplatz für die seegrubenbahn ist.

vernünftig heißt, daß man perspektiven entwickelt, wie man das wohngebiet hungerburg mit öpnv erschließen könnte durch das projekt (DAS IST ERKLÄRTE ABSICHT DER BÜRGERMEISTERIN->SIE SELBER HAT ES IN RADIO TIROL GESAGT, nämlich daß die neue hbb dem nahverkehr auf die hungerburg dienen solle...). das könnte so ausschauen, daß die buslinie auf die hungerburg nicht konkurrenz ist für die standseilbahn, sondern ihre runde dreht auf der hungerburg und die leute zur bahn bringt, bevor sie die verbindung über ölberg und höttinger kirche hinunter über die riedgasse herstellt... gigantischer zeitgewinn für die hungerburgbewohner!

vernünftig muß auch eine verbesserung der infrastruktur der hbb heißen, gesteigerte kapazität, geschwindigkeit, behindertenfreundlichkeit, gesenkte dauer des fahrgastwechsels, bessere aussicht!

ich hab das alles schon geschrieben. man könnte hier auch neue techniken entwickeln, wie man den bremsvorgang der standseilbahn bis zum stillstand (das nervige pendeln) und das kompressorsurren für die druckluft vermeiden kann. hunderte mögliche ideen gibt es, man muß sie nur diskutieren und entwickeln... mit dem politischen stil allerdings wird das nicht hinhauen. der stil muß sich ändern. (nicht zwingend die leute)



(Editiert von sLAnZk am 22.09.2004 22:31)





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Beitrag #2679 BeitragErstellt: 22.09.2004 21:39
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Beitrag #2691 BeitragErstellt: 22.09.2004 22:13
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Ich bin überhaupt dagegen, dass man für eine Touristenbahn 30 Millionen verpulvert, nachdem man jahrelang gejammert hat wie teuer doch die neue Straßenbahn sein wird und welch einschneidende Maßnahmen - IKB-Teilverkauf an die TIWAG - dafür ergriffen werden müssen. Und selbst wenn nur wenige TouristInnen mit der bestehenden HBB fahren - sch*** drauf, wir brauchen sowieso nicht noch mehr von diesen Eintagsfliegen-Bustouristen, die ohnehin längst schon an bestimmten Tagen die ganze Altstadt in Beschlag nehmen - ein bisschen weniger würde Innsbruck, wie auch Salzburg, vielleicht ganz guttun - ich führe in diesem Zusammenhang den neuen Begriff der Touristenplage ein, denn so empfinde ich es nämlich, wenn ich's eilig habe und nicht mal mehr zu Fuß in angemessener Geschwindigkeit die Altstadt durchqueren kann.



(Editiert von manni am 22.09.2004 23:15)




 

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Beitrag #2723 BeitragErstellt: 24.09.2004 21:13
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da bin ich ganz bei Dir manni, auch wenn ich gegen die leute nichts habe (auch Du hast nichts gegen den herrn tokoyama, der Dir im wege ist in der altstadt, nehme ich an), zu kritisieren ist die kurzsichtige tourismuspolitik der stadt, wir brauchen nämlich wirklich kein übermaß an bustouristen, außerdem können wir auch mit der umwegrentabilität von leuten, die nur rasch hereinschauen, niemals auch nur ansatzweise diese grottenbahn finanzieren - ganz abgesehen davon, daß uns die wohl kaum eine gute nachrede einträgt (auf die es in japan aber mehr ankommt als auf werbepräsenz)

kurz résumiert: die stadt agiert auch hier konzeptlos. man weiß nicht, was man will, fürchtet aber, die bustouris zu verlieren und baut vorsichtshalber einmal. damit zerstört man mein erbe und investiert gleichzeitig vermögen der republik (also meines) in etwas sinnloses. man unterlasse solches freundlichst.






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Beitrag #2737 BeitragErstellt: 25.09.2004 10:12
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Also ich finde schon, dass die Touristen an sich Innsbruck ein Profil geben, wenn die nicht mehr da sind, sind wir in einer Reihe mit Klagenfurt oder Wels, einfach eine Ansammlung von Häusern.


Quote:
vernünftig heißt, daß man zwar sinnvollerweise bei der talstation einer nordkettenbahn größere parkplätze errichten könnte, aber so, daß eine zusätzliche nutzung derselben vielleicht möglich wird -> tiefgarage beim rundgemälde, unter der riesenkreuzung, wo nicht ein einziger baum fallen muß für unmengen parkraum unter der erde (und nicht sagen zu teuer: wir haben 31 mille!), parkraum, der außerdem noch ideal ans städtische öpnv-netz angeschlossen ist, gleichzeitig den touris dient (rundgemälde) und parkplatz für die seegrubenbahn ist.



? Du willst also eine Megaparkplatz beim Rirug? noch mehr Autos in die Stadt? Auffangparkplätze gehören an den Rand der Stadt, optimalerweise in der Nähe von Autobahnausfahrten (z. B. Ausfahrt Hall West an der Hallerstrasse, östlich vom Dez, westlich v. Sieglanger, südlich des Flughafens (angebunden an A 12 über eine Brücke, evtl. im Bereich Ferrarihof, südlich des Tivoli-Neu mit Exklusivanschluss an A 12/13) und von dort Stadtanschluss mit schnellen, kapazitätsmässig ausreichenden Fahrzeugen - mir würde auf die Schnelle eine Strassenbahn einfallen -, tarifmässig eingebunden, z. B. kombinierte Park/Tagestickets für ÖV, in diesem Zusammenhang auch Busplätze!, dann müssten die Fahrzeuge eben so gross sein, dass nicht mit einem Bus die Tram shcon Übersitzplatzvoll ist (nicht so 27 m lange Zweirichtungsschüsseln mit 44 Sitzplätzen).
Wie schon in einem anderen Thread angesprochen, die Orientierung für Touris muss dann auch besser werden, zweisprachig, genaue Wegbeschreibungen in den Touri-Prospekten, spezielle Hinweise an den Haltestellen in der Innenstadt (z. B. zum Rirug: Linien A, R, F bis Hst. Museumstr, umsteigen in L 1 Ri. Hububa, o.ä., in diesem Zusammenhang, wir brauchen auch Hinweise, wie am schnellsten zum Bahnhof, Klinik, Altstadt).
Heli



 

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Beitrag #2740 BeitragErstellt: 25.09.2004 10:41
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@Heli: nach einer Gesundschrumpfung der Touristenmassen wäre Innsbruck wohl weniger in einer Reihe mit Klagenfurt oder Wels zu nennen, als eher in einer Reihe mit Linz oder Graz - die Innenstadt, im speziellen die Altstadt könnte dann vielleicht eine bessere Infrastruktur für die StadtbewohnerInnen und -benutzerInnen anbieten.
Schließlich gibt es auch in diesen beiden Städten Touristen, aber längst nicht diese Mengen, und das wirkt sich dort IMO positiv auf die Urbanität aus, die Zentren Innsbrucks, aber auch Salzburgs prostituieren sich ja geradezu.
Was die P&R-Plätze betrifft - nach deinen Ausführungen bei unserem Treffen letztens ist für mich klar, dass ohne eine forcierte Einrichtung solcher die neuen Straßenbahnlinien nicht sehr erfolgreich wären. In allen Städten, die ihre Netze ausgebaut haben, scheint darauf Bedacht genommen worden zu sein, also wird es auch in Innsbruck notwendig sein.
Die bestehenden P&R-Möglichkeiten sind mehr als dürftig - beispielsweise finde ich es gerdezu vermessen, die Westgarage als P&R zu beschildern - die einzige Haltestelle, die einigermaßen in der Nähe ist, ist jene der Linie T, mit der man bekanntlich ohne Umsteigen nicht ins Zentrum kommt. Bestehende P&R-Möglichkeiten sind nur eine Art Dauernotlösungen. Und der P&R-Platz Mitte damals, mit der eigenen Buslinie, war der Gipfel aller schlechten Ideen - kilometerweit von den nächsten Autobahnanschlüssen entfernt und schon fast im Zentrum - eine Schnapsidee sondergleichen.
Man sollte also neue P&R-Anlagen besser nicht erst mit der Ost-West-Stadtbahn einrichten, sondern schon mit den Linien(-ästen) O-Dorf, Allerheiligen und Hötting-West. Draußen bei Technik-West wäre z.B. genügend Platz und der Autobahnanschluß I-Kranebitten ganz in der Nähe. Schwieriger wird's im Osten - dort bräuchte es von Anfang an die Stadtbahn bis in die Logistikzone, um an Hall-West anbinden zu können.





 

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Beitrag #2744 BeitragErstellt: 25.09.2004 11:52
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Beitrag #2753 BeitragErstellt: 25.09.2004 13:51
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es gibt in innsbruck eine kleine zahl international sehr erfolgreicher industriebetriebe, etwa den weltmarktführer in sachen schikanten, der quasi über das monopol verfügt in diesem bereich. den wopfner gibts nicht mehr... im übrigen lebt innsbruck keineswegs vom tourismus, sondern vielmehr vom handel, der industrie und der öffentlichen verwaltung.

namentlich die ersten beiden bereiche werden entsprechend abkassiert in form einer in umsatzprozenten eingehobenen tourismusabgabe, die dann in dinge wie die beschneiung am kofel investiert werden.

ergänzt: besonders in japan lebt das renommé eines urlaubsziels vor allem von den eindrücken jener, die dort waren und davon erzählen... und das akronym rirug ist genial. das wollte ich auch noch loswerden.

und die tiefgarage beim rundgemälde war eher die gedankliche alternative zu jener beim kongreßhaus (wo sie ja wirklich vollkommen deplaciert ist) und als ersatz für die beiden großen und den kleinen parkplatz auf der hungerburg zu sehen.

für p&r ist das natürlich der falsche punkt, da sind wir mit einer anlage zb in der völser au besser bedient (mit straßenbahnbrücke hinüber und ordentlich dimensioniertem wagenmaterial), oder gleich im kleeblatt der ausfahrt innsbruck-kranebitten. auch das dez wäre ein guter platz, weniger die abfahrt mitte (die sowieso weniger empfehlenswert ist).

natürlich lebt auch in innsbruck eine große zahl von betrieben vom tourismus, und deshalb wäre es sehr wichtig, hier vernünftig vorzugehen, denn eine stadt, die für uns schön ist (verkehrsberuhigt, fußgängerzonen usf.), ist es auch für die art touris, die allen beteiligten lieber sein dürfte, nämlich für die, die auch einmal eine woche bleiben. denn denen ist es nicht egal, ob es dort, wo sie herumspazieren, laut und schmutzig ist oder nicht.



(Editiert von sLAnZk am 25.09.2004 15:07)





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Beitrag #2759 BeitragErstellt: 25.09.2004 16:11
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ääääää.... Einspruch: Graz und Linz haben erstens ca. doppelt bis mehr als doppelt soviel Einwohner (Linz ca. 210.000, Graz ca. 250.000) und zweitens jeweils eine Schlüsselindustrie (Linz Stahl, Graz Auto), in welchen jeweils zehntausende von Leuten arbeiten. Wieviele Leut arbeiten bei dem Schikantenweltmarktführer? btw. viele Touristen sind hier zum Schifahren...
Hingegen hat Klagenfurt knapp 100.000 Ew. und Wels etwas weniger und viele Auspendler nach Linz. Ich weiss jetzt zwar nicht genau, wieviele Leute bei uns im Tourismus (im weitesten Sinne) arbeiten, aber sicher nicht nur 3 oder 4.
Wegen der Tourismusabgabe: Die find ich auch Scheisse (ich muss sie auch bezahlen), da wird etwas finanziert, das eh Geld bringt. Besser wäre es, stattdessen eine Abgabe einzuführen, mit dem der ÖPNV ausgebaut wird, so wie in Frankreich (eintweder pro Arbeitnehmer, als Verkaufssteuer à la Umsatzsteuer in Höhevon ca. 0,5 bis 1 %, Zuschlag auf Treibstoffe,...)

Wegen P&R beim Tivoli: ich hab geschrieben "Exklusivanschluss": d. h. man kann von der Autobahn nur ins Parkhaus und wieder zurück auf die Autobahn. Es gäbe keine Verbindung von der Autobahn auf das städt. Strassennetz. Von mir aus kann man die unterste Etage nur von der Igler Strasse zugänglich machen.
Heli




 

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Beitrag #2795 BeitragErstellt: 25.09.2004 23:25
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Von http://www.aeiou.at :
Wirtschaft: 66.731 Beschäftigte (1991), davon rund 83 % im Dienstleistungssektor (vor allem persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Handel, Geld-, Kredit- und Versicherungswesen); in den letzten Jahren wurden zahlreiche Industriebetriebe in Umlandgemeinden ausgesiedelt, die Industriezone befindet sich heute in der Rossau im Osten der Stadt; Hauptzweige: Brauereien, Metallverarbeitung, Maschinenbau, etwas chemische Industrie (Laminate), Erzeugung von Baustoffen, Seifen, Nahrungsmitteln (Mehl, Speiseöl), alkoholfreien Getränken, Textilien (Hemden, Loden), Futtermitteln; Holzverarbeitung, Elektroindustrie (Steckdosen), Druckereien, Bauwesen.

Von http://www.innsbruck.at/ :
Die Sektoren Gewerbe und Handwerk sowie Industrie stellen rund 45% aller Arbeitsplätze in den Bezirken Innsbruck Stadt und Land. Typisch für eine Stadt, ist der tertiäre Sektor überdurchschnittlich hoch vertreten, doch im Bezirk Innsbruck Land überwiegt Industrie und Gewerbe.

Der Tourismus wird bei uns vielfach überbewertet.

Einwohnerzahlen verwaltungspolitischer Stadtgebiete sind außerdem nicht aussagekräftig. Die Agglomeration Innsbruck, das ist der Einzugsbereich, deren BewohnerInnen in der Stadt leben und/oder arbeiten, hat ca. 265.000 Einwohner.

Würde man z.B. Paris nach der Einwohnerzahl der Stadt Paris beurteilen, wäre es ungefähr so groß wie Graz.

Wels und Klagenfurt sind "Mittelstädte". Sie haben die Struktur von Kleinstädten (= unter 100.000 Ew.), aber eine höhere Einwohnerzahl.

Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck sind strukturell Großstädte, spielen daher in der gleichen Liga, ob eine Großstadt da oder dort eine einwohnerstarke Satellitenstadt mehr oder weniger als die andere, spielt eigentlich keine Rolle, die Problematiken, aber auch die Möglichkeiten sind dieselben.

Ich bleibe dabei: Innsbruck (und Salzburg) sind in touristischer Hinsicht Nutten, beide Städte hätten das nicht nötig. Mir ist Großindustrie am Stadtrand lieber als Andreas-Hofer- oder Mozart-Disneyland in der Innenstadt. Und die Luftbelastung, die in Linz die Industriebetriebe verursachen (und die dank immer besserer Filtersysteme immer kleiner wird), dürfte geringer sein als der Dreck, der bei uns durch zahllose Charterflüge, stinkende Reisebusse und Flotten von italienischen Wohnmobilen in die Luft geblasen wird...



(Editiert von manni am 26.09.2004 00:26)




 

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Beitrag #2796 BeitragErstellt: 25.09.2004 23:40
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Im ursprünglichen VKZ war die AIM genauso konzipiert, wie Heli es vorschlägt. Sie sollte nur ein Anschluß zu einem per Straßenbahn angebundenen P&R-Platz sein, ohne Verbindung ins innerstädtische Straßennetz!
Ich halte derart zentrumsnahe P&R-Plätze zwar für eher kontraproduktiv, aber diese Variante wäre immer noch besser als die derzeit geplante. Und mit der Stadion-Verlängerung der Linie 1, der eh auf jeden Fall gebaut wird, hätte man auch schon die Tram-Anbindung.





 

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Beitrag #2805 BeitragErstellt: 26.09.2004 11:42
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Wenn man den Grossraum Linz so berechnet wie Ibk, gibts dort auch viel mehr Einwohner, da kämen dann noch Pasching, Traun, haid, Ansfelden, Steyregg, Leonding, usw. dazu, das sind jetzt nur die, die mir auf die Schnelle einfallen.
In Graz Feldkirchen, Thondorf, Gratkorn, Judendorf-Strassengel, usw.

Die Zahlen für Handel und Gewerbe: nominell ok, nur: schau die mal die Altstadt an, wieviele Geschäfte (=Handel) Leben vom Tourismus, oder im Umland: Geschäfte dort werden ja auch (oder v.a. von Touristen) benützt, z. B. Friseur, Lebensmittelgeschäft, Sportgeschäft (=Handel und Gewerbe!). Oder die Schilehrer: die sind natürlich Dienstleister (in dem Zusammenhang ein guter Spruch: "glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" - und der stimmt, meine Diplomarbeit in Marketing handelte von diesem Thema)
Wenn in einem Ort wie sagen wir Igls oder Seefeld der Tourismus wegfällt, hast du Orte wie im tiefsten Waldviertel (sorry, aber nix persönliches gegen das Waldviertel) oder im nördlichen Burgenland - irgendwo zwischen tot und mausetot.
wg. Paris, wosiwas hat die Kernstadt (Departement Paris, Nr. 75) 1,irgendwas Mio. Einwohner, die gesamte "Région parisienne" (Ile de France), Dep. Melun (77), Evry (91), Versailles (78), Nanterre (92), Créteil (94), Pontoise (95), Bobigny (93) ca. 6-8 Mios.

Heli



 

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Beitrag #2862 BeitragErstellt: 27.09.2004 21:10
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innsbruck mitte als p&r-abfahrt hätte viel für sich.
auch eine weitere verbindung von völs über den inn (südwestlich des flughafens) sollte nur der straßenbahn offenstehen, wenn parkhäuser, dann jenseits des inn. wenn die gebührenpflichtig sein sollten, casht eh wieder völs ab, dh die können so und anders zufrieden sein.

zum tourismus als einkommenszweig: natürlich hat der seine bedeutung, aber wirklich sozial bedeutsam ist der tourismus in den tälern, wo leuten dadurch die möglichkeit offen steht (wenn sie damit reüssieren), eine pension aufzumachen und dort zu werkeln wie die wilden, anstatt jeden tag stundenlang (womöglich gar mit dem eigenen wagen) auszupendeln.
alle pensionen, die ich in innsbruck gekannt habe, haben zugemacht. es wird noch ein paar geben, aber sicher nicht mehr viele (außer in igls oder auf der hungerburg). und was in innsbruck noch übrig ist, braucht sicher keine unterstützung, man sollte die tourismusabgabe halbieren und zur gänze dem blasmusikverband zur verfügung stellen ( +rofl+)
und gerade heute wieder habe ich herrn bielowski gehört in tirol heute, wie er einen haufen hotels neu errichtet sehen will, weil er ja für den kongreßtourismus diese hotels braucht... ein spannerkongreß im tivoli-hotel, ein eisenbahnfreundekongreß am bahnhof... qualitätstourismus!






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Beitrag #2863 BeitragErstellt: 27.09.2004 21:36
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Ich würde die P&R-Facilities weiter draussen ansiedeln - Hall-West und Flughafen, wie vor einem Jahr von M. Baltes bereits als geplant genannt - I-Mitte brauchen wir einfach nicht. Das ist grade mal 2 Kilometer von der Inneren Stadt, wenn überhaupt. Nirgendwo sind solche Anlagen derart zentrumsnah, auch dann nicht, wenn die Autobahn mitten durch die Stadt geht...!







 

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