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Thema: Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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ice108
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Beitrag #108749 BeitragErstellt: 10.12.2017 10:19
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manni schrieb:
aber das löst nicht die Probleme an den ca. 20 Tagen mit zusätzlichem mIV aus Italien, Deutschland und vom Land. Für die brauchen wir stadtnahe P&R-Anlagen mit Tramanbindung und Kapazität für jeweils ca. 2-3.000 PKW.


So wie du es jetzt hier beschreibst (P&R-Anlagen mit Kapazität von 2000 bis 3000 Plätzen, für 20 Tage im Jahr) hört sich das für mich ehrlichgesagt nach einer ziemlichen Geld- und Platzverschwendung an.

Befürchtet man, dass diese zusätzlichen PKW nicht mehr im Stauraum der Dosieranlagen unterzubringen sind?

Bei manchen Leuten aus dem Nahbereich von Innsbruck lass ich es mir ja noch einreden dass die die erste Strecke im Auto sitzen (die Siedlungsstruktur ist eben so wie sie ist), aber grade besagte Besucher von weiter her wären eigentlich dafür prädestiniert, die komplette Strecke im öffentlichen Verkehr zurückzulegen - und was den Süden (Italien) angeht wird ja auch noch der Brennerbasistunnel ins Spiel kommen, der dafür sorgen wird dass die Fahrzeit im Zug deutlich unter die im Auto über den Pass fallen wird.

Zitat:

Als man sich damals für die kleineren P&R-Anlagen an den S-Bahnhöfen in der Region entschied, hat man dieses Problem schlicht und einfach nicht bedacht.


Außerhalb der Stadt leben aber auch Leute die gerne weniger Verkehr hätten, und deren Problem löst man in keinster Weise wenn man große Parkhäuser knapp außerhalb des Stadtgebiets errichtet.

Von demher, an Bahnhöfen wo Leute ankommen die nicht vernünftig an den ÖPNV angebunden sind find ich P&R auch sinnvoll, aber nicht dafür dass Leute 200km im Auto sitzen und dann 5km im Zug.
 

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manni
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Beitrag #108750 BeitragErstellt: 10.12.2017 10:47
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In den Stauräumen bringt man die schon unter, aber wohin dann? Die Kapazität der Parkgaragen reicht nicht aus.
Eine Verlagerung des mIV aus Italien auf die Bahn wäre natürlich Ideal, da hast du Recht. In diese Richtung muss auch gedacht werden und eine Teilentlastung werden BBT und der grenzüberschreitende Regionalverkehr sicher bringen.
Aber was machen mit dem mIV aus Deutschland und vom Land (an Regentagen)? Da haben wir das gleiche Problöem wie Salzburg. Guter öV existiert bereits, wird aber nicht genutzt.
Prinzipiell ist es aber schon, wie du sagst, große P&R-Anlagen wären zu teuer, um ausschließlich dafür genutzt zu werden, und sie verlocken natürlich Pendelnde, die bisher die kleineren P&R in der Region genutzt haben, mit dem Auto näher zur Stadt zu fahren.
 

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ice108
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Beitrag #108753 BeitragErstellt: 10.12.2017 13:08
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manni schrieb:
In den Stauräumen bringt man die schon unter, aber wohin dann? Die Kapazität der Parkgaragen reicht nicht aus.


In letzter Konsequenz ist das aber das Problem derjenigen die unverünftigerweise mit dem Auto in die Stadt fahren. Eigentlich in einer ähnlichen Liga wie dass man keine neue Fahrspur für Autos dazubaut wenn eine nicht ausreicht und zugestaut wird.

Zitat:

Eine Verlagerung des mIV aus Italien auf die Bahn wäre natürlich Ideal, da hast du Recht. In diese Richtung muss auch gedacht werden und eine Teilentlastung werden BBT und der grenzüberschreitende Regionalverkehr sicher bringen.
Aber was machen mit dem mIV aus Deutschland und vom Land (an Regentagen)? Da haben wir das gleiche Problöem wie Salzburg. Guter öV existiert bereits, wird aber nicht genutzt.


Ist sicherlich ein zäher Prozess, aber im Endeffekt muss man informieren und die Leute überzeugen. Dazu zählen aber auch so Dinge wie zuverlässige Anschlüsse - wenn ich mir überlege, wie oft ich schon über die Rampen von Ötztal Bahnhof gesprintet bin, oder statt dem schnellen RJ / REX die langsame S-Bahn nehmen musste, solche Erlebnisse sollten die Leute halt möglichst nicht machen...

So ein Problem http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=7319&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight= führt halt einfach dazu dass jemand der von Umhausen nach Innsbruck will Richtung eine Stunde länger am Weg ist. Auf dem Papier ist die Reisezeit konkurrenzfähig - in der Praxis werden die Einheimischen mit dem Auto fahren weil, siehe oben... Die Antwort drei Wochen später bestand dann aus einem Anteil Eigenlob für die gute Zusammenarbeit zwischen VVT und Gemeinden, die 90-minütige Taktlücke ist zumindest im neuen Winterfahrplan immer noch drin.

Ist jetzt nur ein Einzelerlebnis, aber aus sowas bauen halt manche Leute ihr Weltbild zusammen, dass man eh nicht öffentlich zu fahren braucht.

Eine Freundin von mir in Deutschland haben ähnliche, regelmäßig von der Deutschen Bahn verschuldete Erlebnisse auch komplett von im Studium "natürlich fahr ich mit der Bahn" zu heute "ich hab ein Auto, und was die Bahn macht, davon krieg ich garnichts mehr mit" umgedreht. Das Problem weswegen sie damals häufig auf einem Provinzbahnhof gestrandet ist gibts längst nicht mehr, aber es hat halt eine dauerhaft verlorene Kundin verursacht.

Deswegen, egal ob inner- oder außerstädtisch, ist es für die Außenwirkung einfach verheerend wenn so Probleme wie dass der A im Stau über Mariahilf muss einfach jahreslang bestehen bleiben ohne dass was sichtbares passiert (und nein, dass in 2020 eine Dosierung kommt hilft in 2017 einfach nicht). Jetzt am Donnerstag bin ich am Marktplatz an der Anzeige "nächster A in 22 Minuten" vorbeigekommen, und dann mit einem um 12 Minuten verspäteten H gefahren.

Neue Kunden gewinnt man dadurch nicht auf diesen Linien. Ob es eine Zwischenlösung geben könnte / hätte geben können, die Frage mögen sich die stellen die mehr Einblick haben.

Abgesehen davon hab ich auch den Eindruck dass viele garnicht so genau wissen was es an Angeboten gibt. Es gibt eine Klientel die regelmäßig Bahn und Bus verwendet, andere Leute wissen meinem Eindruck nach aber oft recht wenig darüber, wo man in welchem Intervall hinkommt usw.

Also, um auf deine Frage warum die Leute nicht ÖV fahren zurückzukommen, das setzt sich halt aus vielen Einzelentscheidungen zusammen - von Unkenntnis des Fahrplans / des Tarifs über praktische Probleme wie oben geschildert bis hin zur sicher nicht seltenen Autovernarrtheit.

Daran zu arbeiten ist sicher ein zäher Prozess, aber zu sagen in 5 - 10 Jahren braucht man mehr Parkhäuser würde ich schon als leichte Bankrotterklärung werten, weil es einfach voraussetzt dass sich eh nie was am aktuellen Zustand ändern lässt.

Zitat:

Prinzipiell ist es aber schon, wie du sagst, große P&R-Anlagen wären zu teuer, um ausschließlich dafür genutzt zu werden, und sie verlocken natürlich Pendelnde, die bisher die kleineren P&R in der Region genutzt haben, mit dem Auto näher zur Stadt zu fahren.


Vor allem bewegen sie halt Geldmittel hin zu einer doch immer noch autozentrierten Lebensweise. Und da fließt sowieso immer noch zu viel Geld hin.
 

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lech
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Beitrag #108754 BeitragErstellt: 10.12.2017 13:48
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Der Sonntags-"Fahrplan" der 3er "funktioniert" wie erwartet:
Triumphpforte ostwärts statt 12:13 um 12:20, der Takt also 3/27 statt 10/20.
Rudolf-Greinz-Str. westwärts statt 12:23 um 12:29.

Der Netzplan in der Bim ist natürlich der alte 2017er.

Die Durchsage "Dieser Wagen fährt in die Peerhofsiedlung" erst nach dem rechtsabbiegen aus der Technikerstr (zugegeben, die Ziel-Anzeige auf den Bildschirmen in der Tram war korrekt).

An der Hs. Peerhofsiedlung hängt unter dem Fahrplan der 3er auch noch der vom O, ähnlich bei Technik-West (wo auch noch ein Regio-Bus-Fahrplan wohl aufgrund gehudeltem Einhängen schwere Wellen schlägt).

Der "kurze" O am Fürstenweg wartet "natürlich" den Anschluss der 3er nicht ab (wobei der 3er-Fahrer mehr mit quatschen als mit fahren beschäftigt war).

Werbung für ÖPNV sieht anders aus.


Der Poller ist auch wie üblich out-of-order.
 

Zuletzt bearbeitet von lech: 10.12.2017 15:03, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #108756 BeitragErstellt: 10.12.2017 15:14
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lech schrieb:
Der Sonntags-"Fahrplan" der 3er "funktioniert" wie erwartet:
Triumphpforte ostwärts statt 12:13 um 12:20, der Takt also 3/27 statt 10/20.
Rudolf-Greinz-Str. westwärts statt 12:23 um 12:29.


Naja, das dürfte sich noch einrenken. Wobei der 10-20-min-Takt natürlich an sich schon eine Zumutung ist.

Da wird sich wohl mancher Fahrer noch von den ziemlich ungesund erscheinenden Geräuschen ab Lahntalweg abschrecken lassen.

lech schrieb:

Der Netzplan in der Bim ist natürlich der alte 2017er.


Die Fahrpläne der N8 weisen auch immer noch die Haltestelle Hötting West aus.

lech schrieb:

Die Durchsage "Dieser Wagen fährt in die Peerhofsiedlung" erst nach dem rechtsabbiegen aus der Technikerstr (zugegeben, die Ziel-Anzeige auf den Bildschirmen in der Tram war korrekt).


Die Ansage kommt zweimal. Das erste Mal vor Lohbachsiedlung Ost (wie bei der Linie O, damit Fahrgäste nach Allerheiligen in einem Bus mit anderem Ziel ggf. den direkten Fußweg nehmen können). Das ist nur leider witzlos, da man mit der Straßenbahn nicht nach Allerheiligen kommt. Die zweite Ansage kommt eine Haltestelle zu spät, nach Abfahrt an der Technik.
 

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Beitrag #108757 BeitragErstellt: 10.12.2017 18:21
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Musste die neue 3er heute natürlich auch testen. Klar, dass am ersten Tag nicht alles perfekt läuft, aber das war dann schon eher heftig:

-Abfahrt Anichstraße. Hier hängt ein komplett falscher Fahrplan (Richtung Amras) - mindestens 5 Leute kennen sich überhaupt nicht aus.
-Fürstenweg: mindestens 20 Leute stehen im eisigen Wind, weil das Wartehäuschen viel zu klein ist. Smartinfo zeigt keine IVB Linien an.
-Kranebitter Allee: Fahrer schleicht mit max. 30 km/h dahin.
-Wir stehen an JEDER.EINZELNEN.AMPEL. Ganz schlimm: Ausfahrt Kranebitter Allee in die Technikerstraße und Kreuzung Technikerstraße/Viktor-Franz-Hess Straße - jeweils mehr als 40 Sekunden.
-Ankunft Peerhofsiedlung mit +7, Fahrer schafft es gerade so-und-so den Fahrerstand zu wechseln und schon mit leichter Verspätung abzufahren. Türen bleiben während des Halts offen, in der Bahn ist es eiskalt.
-Rückfahrt nicht besser: um :12 hätten wir Anichstraße sein sollen, waren aber erst beim West. Anschlussbus versäumt.
-Nach der halben Runde war wohl die Sandung leer, bei gefühlt jeder Bremsung angesprungen...

Und das alles an einem Sonntag! Viel Spaß in der Stoßzeit - macht den Leuten sicher richtig Lust auf die Tram.
 

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Beitrag #108758 BeitragErstellt: 10.12.2017 18:59
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Ich hatte noch was vergessen: Die Haltestellenschilder wurden natürlich nicht aktualisiert, jedenfalls die neune der Linie 3 nicht. Nach den Erfahrungen vom letzten Mal wird man vielleicht in 2 Wochen damit anfangen und in 2 Monaten fertig sein. Ich finds trotzdem unglaublich, dass die IVB nicht mal die elementarsten Dinge gebacken kriegen.
 

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Hager
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Beitrag #108759 BeitragErstellt: 10.12.2017 19:13
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Es war ein langes Wochenende, da sind manche Planaustäusche offensichtlich unterblieben. An anderer Stelle geschah das dann verfrüht (z.B. beim J in Lans schon vor den Feiertagen).
Mindestens ebenso ärgerlich waren die elektronionischen Fehlanzeigen im IVB scout am 1. Adventsonntag betreffend den J und die Sperre der Hiberstraße. In Lans wurden Ankünfte ausgewiesen, die es nicht (mehr) gab. Man sollte sich auf die Info verlassen können.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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Admiral
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Beitrag #108767 BeitragErstellt: 10.12.2017 21:23
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wenn ich mal ehrlich bin, solang die strab sowas von im stau steht, fahr ich mit dem auto in die stadt.. weil mein auto hat keine verspätung, und da frier ich mir nicht den ar*** ab mit drauf warten, dass ich dafür dann um nichts langsamer, sondern nur schneller als mit dem ÖV heim komm... das entlasstet genau nüsse.. ist im prinzip wie die kurzparkzone, man schafft etwas, ohne die nötigen voraussetzungen zu schaffen, um eine akzeptanz zu erreichen...

die 20k-30k besucher an einige wochenenden sind mehr als nur 20 tage... die hat man das ganze jahr, und die entsprechenden parkplätze hat man ja auch in der innenstadt geschaffen in form von parkgaragen.. soviel zum thema geldverschwendung.. statt parkhäuser am stadtrand... hier bietet sich noch immer flughafen umgebung mit autobahnanschluss an... genauso wie busparkplätze am stadtrand mit bahnanschluss.. die frage ist nur wo man die busse hin bekommt, dass es sich auszahlt... die ganzen parkplätze sind im zentrum.. die müsste man raus haun, und dafür die busse an den rand bringen (würde auch schönen neuen wohnraum ermöglichen)..

dieses wochenende in wien bin ich auch einige steigungsstrecken gefahren, die mir auch nicht so untraurig vorgekommen sind.. der ulf hat trotz einzelradaufhängung anscheinend keine probleme da rauf zu krallen, auch bei nassen gleisen... und ich habe nur 1-2x macroschlupf erlebt, und das bei schnellbremsungen, weil jemand nicht sonderlich an seiner autotüre gehangen ist... aber was auffällt, dass die fahrer wesentlich mehr gefühl beim beschleunigen haben, und nicht einfach den hebel vortreten so wie doch einige, besonders langgedientere fahrer bei uns in ibk...es wird viel mehr schwung gefahren, wenn das fahrzeug mal rollt, dann rollt es und man muss nicht ständig aufschalten und abschalten, zielbremsungen auf wesentlich kürzerem weg aber trotzdem so, dass sich nicht alle im wagen vorne versammeln... und die fahrzeuge kommen wesentlich weniger eben in den macroschlupf... entweder hat der ulf die bessere software, was ich jetzt nicht so glaube, da die einzelradaufhängung ja noch schleudern begünstigt, oder es sind dort einfach bessere fahrer am weg... für die ebene und die schlappen 5% auf der igler reichen die fahrkünste in ibk wohl allemal aus, aber eventuell sollte man hier jetzt mit der neuen anforderung "steigung" auch mal bisschen mehr in die fahrerqualität investieren.. wozu gibt es teamleiter und revisoren, die sich das mal in ruhe anschauen könnten, wie hier gefahren wird...
 

This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects.

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Beitrag #108768 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:10
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Die neue Tramstrecke ist in meinen Augen eine komplette Fehlplanung, weil sie viel zu oft mit dem Individualverkehr kreuzt, teilweise den Fahrweg mit dem Individualverkehr teilt und es unzählige Ampeln gibt. Ich bin auch gespannt, ob bei Eis oder Schnee die Tram überhaupt über das Kolpinghaus hinauskommt. Weiters konnte man beim Busverkehr Einschubbusse einschieben, was bei der Tram nicht funktioniert.

Da die Innsbrucker Stadtregierung mit dem Steuergeld nur so um sich wirft (Patscherkofelbahn neu, Haus der Musik, Riedgasse Dauerbaustelle, etc.) hätte man gleich eine U-Bahn bauen können, dann blieben uns die oben beschriebenen Probleme erspart.
 

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Beitrag #108770 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:11
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Admiral schrieb:
naja... wie du sagst.. zugereist zwinkern wenn man sich die geschichte und die arbeit des BRs der IVB über länger anschaut, dann merkt man, dass hier außer blockieren und verschlechtern nicht viel rausgekommen ist..


Ich habe da kein Insiderwissen, aber ich kenne inzwischen Deine parteipolitisch ziemlich einseitig gefärbte Sicht der Dinge. Dass es unter Betriebsräten von Verkehrsbetrieben mitunter seltsame Dinge gibt, ist schon klar; aber hier sollte man das auch unter dem Gesichtspunkt der ebenso seltsamen Geschäftsleitung der IVB sehen. Der Betriebsrat kann ganz bestimmt nicht die Defizite der IVB-Geschäftsleitung ausbügeln.

Hier geht es aber um mitbestimmungspflichtige Punkte, und braucht man den Betriebsrat. Egal, was man von dem gerade mal halten mag. Das Ignorieren der Rechte des Betriebsrats hilft hier sicher nicht weiter.

ice108 schrieb:

So wie du es jetzt hier beschreibst (P&R-Anlagen mit Kapazität von 2000 bis 3000 Plätzen, für 20 Tage im Jahr) hört sich das für mich ehrlichgesagt nach einer ziemlichen Geld- und Platzverschwendung an.

Befürchtet man, dass diese zusätzlichen PKW nicht mehr im Stauraum der Dosieranlagen unterzubringen sind?

Bei manchen Leuten aus dem Nahbereich von Innsbruck lass ich es mir ja noch einreden dass die die erste Strecke im Auto sitzen (die Siedlungsstruktur ist eben so wie sie ist), aber grade besagte Besucher von weiter her wären eigentlich dafür prädestiniert, die komplette Strecke im öffentlichen Verkehr zurückzulegen - und was den Süden (Italien) angeht wird ja auch noch der Brennerbasistunnel ins Spiel kommen, der dafür sorgen wird dass die Fahrzeit im Zug deutlich unter die im Auto über den Pass fallen wird.

Zitat:

Als man sich damals für die kleineren P&R-Anlagen an den S-Bahnhöfen in der Region entschied, hat man dieses Problem schlicht und einfach nicht bedacht.


Außerhalb der Stadt leben aber auch Leute die gerne weniger Verkehr hätten, und deren Problem löst man in keinster Weise wenn man große Parkhäuser knapp außerhalb des Stadtgebiets errichtet.

Von demher, an Bahnhöfen wo Leute ankommen die nicht vernünftig an den ÖPNV angebunden sind find ich P&R auch sinnvoll, aber nicht dafür dass Leute 200km im Auto sitzen und dann 5km im Zug.


Wenn die örtlichen Verhältnisse das erfordern, kann man das schon machen. Selbst, wenn die Einschränkung auf 20 Tage stimmen sollte, ist das zu viel, um als unabwendbare Störung einfach hinzunehmen. Es gibt verschiedene Auffassungen davon, wer die Grundlast des Verkehrs zu tragen hat und wer die Spitzen abdecken muss. Weit verbreitet ist die Meinung, dass dem mIV der nötige Platz für das Grundverkehrsaufkommen zuzugestehen ist und der ÖPNV die Spitzen abdecken muss. Für viele Leute beschränkt sich die Wahrnehmung auch darauf. Verkehrspolitisch sinnvoll ist das aber nicht, weil hinter dem ÖPNV Unternehmen stehen, die irgendwie ihre Kosten decken müssen. Das geht mit Spitzlastabdeckung nicht. Im Fernverkehr funktioniert das teilweise, dass die Bahn die Grundlast abdeckt und der mIV in Spitzenzeiten zunimmt. Der Platz ist da und kostet (wenn einmal errichtet) nicht mehr so sehr viel. Im Nahverkehr funktioniert das nicht.

Admiral schrieb:

die 20k-30k besucher an einige wochenenden sind mehr als nur 20 tage... die hat man das ganze jahr, und die entsprechenden parkplätze hat man ja auch in der innenstadt geschaffen in form von parkgaragen.. soviel zum thema geldverschwendung.. statt parkhäuser am stadtrand... hier bietet sich noch immer flughafen umgebung mit autobahnanschluss an... genauso wie busparkplätze am stadtrand mit bahnanschluss.. die frage ist nur wo man die busse hin bekommt, dass es sich auszahlt... die ganzen parkplätze sind im zentrum.. die müsste man raus haun, und dafür die busse an den rand bringen (würde auch schönen neuen wohnraum ermöglichen).....


Hinter den Parkhäusern in der Innenstadt stehen wirtschaftliche Interessen, die müssen ihre Kosten nicht decken. Ich weiß nicht, ob es immer noch stimmt, dass Parkhäuser unter den realen Bedingungen nicht kostendeckend betrieben werden können, eine Amortisierung der eingesetzten Mittel wird man jedenfalls nicht erreichen. Deswegen wird es schwierig Parkhäuser weiter draußen aus rein kommunalem Interesse zu bauen. Dann müssten Stadt oder IVB oder IKB oder wem auch immer man das aufs Auge drücken will zusehen, wie sie die Kosten wieder hereinbekommen. Das wird sehr schwierig, und selbstverständlich funktioniert das nur mit Zwang.
 

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Beitrag #108771 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:15
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I_425IVB schrieb:
Weiters konnte man beim Busverkehr Einschubbusse einschieben, was bei der Tram nicht funktioniert.


Macht man doch. Die Linie OE ist inzwischen ja nichts anderes mehr, zumindest vom Hauptbahnhof zur Technik. Der Zweck liegt sicher nicht darin, über Heiliggeiststraße zu fahren, also ist es praktisch Schienersatzverkehr zur Linie 3, denn ansonsten ist das eine Straßenbahnrelation.

Es wäre allerdings überhaupt kein Problem, Einschübe als Straßenbahn zu fahren. Es sind immer noch mehr als genug Straßenbahnen da.
 

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I_425IVB
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Beitrag #108773 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:34
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Innsbrucker schrieb:

Es wäre allerdings überhaupt kein Problem, Einschübe als Straßenbahn zu fahren. Es sind immer noch mehr als genug Straßenbahnen da.


Dazu müsste man an jeder Wendestelle bzw. Endhaltestelle Strassenbahnen vorhalten. big grin Die Strassenbahn ist eben ein sehr unflexibles Verkehrsmittel, wenn sie sich den Fahrweg teilen muss. Ein Bus kann wenigstens wenn möglich den Stau umfahren, eine Strassenbahn ist immer auf Gleise angewiesen.
 

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Beitrag #108775 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:45
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Einschübe werden in aller Regel nicht spontan gefahren, sondern fest eingeplant. Die muss man auch nicht irgendwo abstellen, die fahren zum Einsatzort und setzen dort ein. Im Stadtnetz werden ja auch keine Reservebusse irgendwo abgestellt bereitgehalten.
 

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Beitrag #108776 BeitragErstellt: 10.12.2017 22:53
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Warum sollten Einschübe mit Bussen nicht möglich sein?
Dank 0 cm Rasengleis sehe ich da gar kein Problem.
Und sobald L. 2 und 5 fahren müssten ja Busse und Busfahrer übrig sein.
 

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Beitrag #108777 BeitragErstellt: 10.12.2017 23:10
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Innsbrucker schrieb:

Zitat:

Von demher, an Bahnhöfen wo Leute ankommen die nicht vernünftig an den ÖPNV angebunden sind find ich P&R auch sinnvoll, aber nicht dafür dass Leute 200km im Auto sitzen und dann 5km im Zug.


Wenn die örtlichen Verhältnisse das erfordern, kann man das schon machen. Selbst, wenn die Einschränkung auf 20 Tage stimmen sollte, ist das zu viel, um als unabwendbare Störung einfach hinzunehmen.


Etwas größer gedacht geht es da aber darum, auf welche Weise man Fortbewegung umweltpolitisch gesehen organisieren will.

Die örtlichen Verhältnisse sind ja das eine, aber der Langstrecken-PKW-Verkehr jagt ja z.B. auch nicht unerheblich CO2 in die Luft.

Sprich, man würde Steuergeld in die Hand nehmen um den Leuten die Aufrechterhaltung eines Zustands zu ermöglichen, den man eigentlich nicht haben will bzw., wenn man die Ziele die man sich selbst als Politik gesetzt hat ernstnimmt, eigentlich mindestens stark reduzieren müsste.

Deswegen denke ich, die Straßen wo es dem ÖPNV wehtut mit Dosierung, Eigentrassen, etc. freiräumen sollte mit begrenzten Geldmitteln machbar sein (und würde wahrscheinlich oft nichtmal die Fahrzeit des MIV vergrößern), den Rest sollte man durch gutes ÖV-Angebot (dazu zählt auch konsequentes Lösen von Problemen wenn sie auftreten), Informationsarbeit, allgemeine Steuerungsmechanismen (von Mineralölsteuern bis Parkgebühren), usw. anstreben.

Das Problem ist halt leider größer als der Stau rund um den Innsbrucker Marktplatz...

Zitat:

Deswegen wird es schwierig Parkhäuser weiter draußen aus rein kommunalem Interesse zu bauen. Dann müssten Stadt oder IVB oder IKB oder wem auch immer man das aufs Auge drücken will zusehen, wie sie die Kosten wieder hereinbekommen. Das wird sehr schwierig, und selbstverständlich funktioniert das nur mit Zwang.


Ich würde behaupten, diese Kosten würden am Steuerzahler hängenbleiben.

Grund: Damit P&R überhaupt angenommen wird, darf es nicht viel kosten.
 

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Beitrag #108778 BeitragErstellt: 11.12.2017 06:51
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lech schrieb:
Warum sollten Einschübe mit Bussen nicht möglich sein?
Dank 0 cm Rasengleis sehe ich da gar kein Problem.
Und sobald L. 2 und 5 fahren müssten ja Busse und Busfahrer übrig sein.


Sie sind nur mäßig sinnvoll, weil Straßenbahneinschübe besser sind. Bisher geht das nicht so fut, weil man die Reserve in Form von Bussen und Busfahrern bereithält (schon wegen möglichem SEV, aber auch wegen der Dominanz des Busverkehrs). Und dann werden auch bei ungestörtem Straßenbahnnetz Ersatzfahrten mal eben als Bus gefahren, wie z. B. gestern auf Linie 1.

ice108 schrieb:

Etwas größer gedacht geht es da aber darum, auf welche Weise man Fortbewegung umweltpolitisch gesehen organisieren will.

Die örtlichen Verhältnisse sind ja das eine, aber der Langstrecken-PKW-Verkehr jagt ja z.B. auch nicht unerheblich CO2 in die Luft.

Sprich, man würde Steuergeld in die Hand nehmen um den Leuten die Aufrechterhaltung eines Zustands zu ermöglichen, den man eigentlich nicht haben will bzw., wenn man die Ziele die man sich selbst als Politik gesetzt hat ernstnimmt, eigentlich mindestens stark reduzieren müsste.

Deswegen denke ich, die Straßen wo es dem ÖPNV wehtut mit Dosierung, Eigentrassen, etc. freiräumen sollte mit begrenzten Geldmitteln machbar sein (und würde wahrscheinlich oft nichtmal die Fahrzeit des MIV vergrößern), den Rest sollte man durch gutes ÖV-Angebot (dazu zählt auch konsequentes Lösen von Problemen wenn sie auftreten), Informationsarbeit, allgemeine Steuerungsmechanismen (von Mineralölsteuern bis Parkgebühren), usw. anstreben.

Das Problem ist halt leider größer als der Stau rund um den Innsbrucker Marktplatz...


Ja sicher, das ist die umwelt- und verkehrspolitische Sichtweise. Das ist aber mit der Priorität der ungestörten Erreichbarkeit der Innenstadt aus Interesse der Gewerbetreibenden nicht vereinbar. Und in Innsbruck hat immer noch eine verkappte ÖVP das Sagen. Im Land (was hier mindestens ebenso gefragt wäre) sogar die ungetarnte ÖVP.

ice108 schrieb:

Ich würde behaupten, diese Kosten würden am Steuerzahler hängenbleiben.

Grund: Damit P&R überhaupt angenommen wird, darf es nicht viel kosten.


Du wirst massive Schwierigkeiten bekommen, diese Subventionen zu rechtfertigen. Das Geld fehlt dann auch erst mal anderswo, sicher zuerst beim ÖPNV.
 

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anxi
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Beitrag #108780 BeitragErstellt: 11.12.2017 08:40
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Admiral schrieb:
[...] genauso wie busparkplätze am stadtrand mit bahnanschluss.. die frage ist nur wo man die busse hin bekommt, dass es sich auszahlt... die ganzen parkplätze sind im zentrum.. die müsste man raus haun, und dafür die busse an den rand bringen (würde auch schönen neuen wohnraum ermöglichen)..[...]


Und, was macht die Stadt Innsbruck?! Sie baut eine Bus-Tief(!)-Garage in schön(st)er Zentrallage mit schlechter Verkehrsanbindung und praktisch keiner Relation zum öV. Das Betriebskonzept wird 100%ig weiterhin folgendes sein:
Leute beim Marktgraben am Geh-/Stehsteig ausladen, Kreuzung für drei Ampelphasen verstopfen, Leerfahrt den Rennweg runter und rechts zur Garage abbiegen. Dabei steht man den IVB-Bussen noch etwas im Weg und wenn die Reisegruppe wieder chauffiert werden möchte das ganze in verkehrter Reihenfolge.
 

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Beitrag #108786 BeitragErstellt: 11.12.2017 22:35
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Zitat:
parteipolitisch ziemlich einseitig gefärbte Sicht der Dinge

ich bin jemand der gerne einen kontroversen standpunkt einnimmt zwinkern du würdest dich wundern, wo meine meinung tatsächlich anzusiedeln ist, und in welches eck ich immer gestellt werd.. *amused* wohin gegen deine meinung dezent einfach mal jede kritik an rot abschmettert, egal ob angebracht oder nicht... sowohl manni als auch ich kritisieren die eigenen farben, wenns mal daneben geht, wobei bei manni noch verständlich ist, dass oftmals ein sinkendes schiff vertreten wird, da ja doch klubzwang vorherrscht und man eine gewisse repräsentative funktion als ersatzGR hat... aber seis drum, wenn man für eine farbe steht, dann muss man halt auch mal akzeptieren, dass jemand eine andere meinung hat, und diese reflektieren.. und wenn jemand vorgeschichten kennt, dann sollte man evtl mal auch über diese nachdenken...

die busse sind so geplant, dass mit dem in betrieb nehmen der L2 ein großteil außer dienst gestellt werden kann, da alter erreicht, und es wird auch entsprechend kein ersatz mehr angeschafft, also wird man hier auf einschub trams setzen müssen.. und was in anderen städten funktioniert und in ibk auch schon mal funktioniert hat, kann ja wieder funktionieren... sollte also kein problem sein, einschübe zu schicken in tramform..

naja wenn man sich zu P&R bekennt, dann wird das geld wohl hoffentlich nicht beim ÖV fehlen, weil parkhäuser in die landschaft stellen ohne anbindung, bringt wohl eher nix... das ist genauso wie alles zur kurzparkzone zu machen, ohne entsprechende möglichkeiten zu schaffen, diese zu vermeiden und den ÖV zu verwenden.. wenn man entsprechend die infrastrukur schafft, dann kann man auch die preise entsprechend in der innenstadt anheben, so dass die ÖV definitiv bevorzugt wird, und auch daraus finanziert wird von kurzparkern.. das schafft dann definitiv auch platz für anrainer..
 

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Beitrag #108873 BeitragErstellt: 22.12.2017 22:15
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Admiral schrieb:

ich bin jemand der gerne einen kontroversen standpunkt einnimmt zwinkern du würdest dich wundern, wo meine meinung tatsächlich anzusiedeln ist, und in welches eck ich immer gestellt werd.. *amused*


Das heißt, Du provozierst nur?

Admiral schrieb:

wohin gegen deine meinung dezent einfach mal jede kritik an rot abschmettert, egal ob angebracht oder nicht...


Das ist ja nun völlig daneben. Ich bin parteipolitisch in keiner Weise gebunden, zumal ich in Österreich ja eh nicht wahlberechtigt bin. Ich habe lediglich im Zusammenhang mit den Aktivitäten zur Linie 6 die SPÖ verteidigt (und auch gelobt), weil sie da nun mal exakt richtig gehandelt hat, während von den Grünen nix kam. So langsam sind auch die Grünen aufgewacht, dann kanns ja was werden. Allen anderen ist Linie 6 restlos egal, die legen die auch still, wenn es unauffällig geht. Sie geben das nur nicht so deutlich zu.

In diesem Fall ging es aber gar nicht um die Linie 6, sondern um den IVB-Betriebsrat. Und der hat nun mit "rot" nix zu tun, der ist ein Betriebsrat. Auch insofern ist Deine Kritik völlig daneben. Die IVB müssen mit ihrem Betriebsrat leben, einen anderen kriegen sie nicht so mal eben.

Admiral schrieb:

sowohl manni als auch ich kritisieren die eigenen farben, wenns mal daneben geht, wobei bei manni noch verständlich ist, dass oftmals ein sinkendes schiff vertreten wird, da ja doch klubzwang vorherrscht und man eine gewisse repräsentative funktion als ersatzGR hat... aber seis drum, wenn man für eine farbe steht, dann muss man halt auch mal akzeptieren, dass jemand eine andere meinung hat, und diese reflektieren.. und wenn jemand vorgeschichten kennt, dann sollte man evtl mal auch über diese nachdenken...


"Kennen der Vorgeschichte" ist ja ganz nett, wenn aber immer nur olle Kamellen rausgekramt werden, kanns das wohl auch nicht sein.

Admiral schrieb:

naja wenn man sich zu P&R bekennt, dann wird das geld wohl hoffentlich nicht beim ÖV fehlen, weil parkhäuser in die landschaft stellen ohne anbindung, bringt wohl eher nix... das ist genauso wie alles zur kurzparkzone zu machen, ohne entsprechende möglichkeiten zu schaffen, diese zu vermeiden und den ÖV zu verwenden.. wenn man entsprechend die infrastrukur schafft, dann kann man auch die preise entsprechend in der innenstadt anheben, so dass die ÖV definitiv bevorzugt wird, und auch daraus finanziert wird von kurzparkern.. das schafft dann definitiv auch platz für anrainer..


Die Parkhäuser selbst sind das Problem. Natürlich bindet man die Parkhäuser mit dem ÖPNV an, das ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich (wobei allerdings die Parkhauserschließung nicht der einzige Nutzen des ÖPNV sein darf, das würde schiefgehen). Diese Parkhäuser kann man nicht mit ÖPNV-Geld bezahlen, weil sie keiner sind; und vor allem kann man die Betriebskosten nicht einfach aus den ÖPNV-Mitteln bestreiten. Kostendeckend sind sie meines Wissens generell nicht zu betreiben (ich gebe zu, dass diese Kenntnis etwas älter ist; wenn jemand fundierte Kenntnis von Parkhauskalkulation hat, akzeptiere ich auch gern den Beweis des Gegenteils).
 

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