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manni
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Beitrag #102375 BeitragErstellt: 20.12.2015 14:34
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klaus schrieb:
In der realen Welt haben wir einen Verbund der für sehr viele Fahrgäste zu teuer und unattraktiv ist.


Ja, und dieser furchtbar schlecbte und teure öffentliche Verkehr ist sicher der Grund dafür, dass wir österreichweit den höchsten öV-Anteil außerhalb Wiens haben.

Zitat:
Da kommen dann die autoritären Charaktere zum Vorschein...


Bei allem Respekt, aber noch eine solche Bemerkung, und du wirst temporär gesperrt. Das passiert sehr selten hier, weil die meisten wissen wie man sich benimmt. Wir werden hier nicht persönlich angriffig. Nur weil einige, mich eingeschlossen, Lenkungsmaßnahmen und die Einführung bewährter Systeme wie den Umstieg von Bus auf S-Bahn oder Stadtbahn für weitere Strecken, für gut befinden, sind wir nicht "autoritär". Du kannst gern anderer Meinung sein, aber sowas ist ein No-Go.
 

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Beitrag #102378 BeitragErstellt: 20.12.2015 18:10
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upwards schrieb:
Kein Kunde wird diskriminiert, der Zugang zur VC ist für alle zu den gleichen Bedingungen möglich.


Die VC bringt aber nur für bestimmte Relationen einen Nutzen.

upwards schrieb:

Diskriminierung sehe ich beim VVT. Seniorenticket nur für Tiroler, Familien nur für wir Tiroler.


Wenn das wirklich so ist, würde es gegen EU-Recht verstoßen. EU-Ausländer könnten dagegen klagen und würden auch Recht bekommen. Österreicher können das nicht.

klaus schrieb:

In der realen Welt haben wir einen Verbund der für sehr viele Fahrgäste zu teuer und unattraktiv ist.


Zu teuer? Bei Einzelfahrten: ja. Bei Zeitkarten: nein. Zu unattraktiv? Nein, das kann man so nicht stehenlassen. Gerade die Verbindungen ins nähere Umland von Innsbruck sind sehr gut, großenteils wirklich vorbildlich. Auch wenns nur Postbusse sind. Das ist in diesem Umfang nicht selbstverständlich.

klaus schrieb:

Zum Glück gibt es noch die ÖBB, die einfach oft günstiger kommen und damit überhaupt erst Leute auf den ÖPNV bringen. Diese Leute würden sonst einfach nicht damit fahren!


Man kann es niemandem übel nehmen, Preisermäßigungen in Anspruch zu nehmen. Wenn es aber welche sind, die dem Verbundtarif wesensfremd sind, dann bleiben es Fremdkörper - mit unklarer Perspektive. Du kannst doch nicht auf Basis des VC-Tarifs in Tirol Verkehrspolitik machen.

Der Vorteil des Verbundtarifs würde aber wesentlich deutlicher sichtbar werden, wenn es keinen Kernzonenaufpreis gäbe und somit der im Preis enthaltene Umstieg einen Mehrwert für den VVT bringen würde.
 

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lech
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Beitrag #102379 BeitragErstellt: 20.12.2015 18:20
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Innsbrucker schrieb:
upwards schrieb:
Kein Kunde wird diskriminiert, der Zugang zur VC ist für alle zu den gleichen Bedingungen möglich.

Die VC bringt aber nur für bestimmte Relationen einen Nutzen.

Und was ist daran diskriminierend?

Jede Person hat die Möglichkeit ÖBB-Züge zum ÖBB-Haustarif zu benutzen.
 

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Innsbrucker
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Beitrag #102380 BeitragErstellt: 20.12.2015 18:26
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Brauchst Du darauf wirklich eine Antwort? Das hatten wir alles schon mal, und Dein Kommentar ist reichlich ignorant: Weil die einen für ihre Wege die ÖBB benutzen können und andere nicht.
 

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lech
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Beitrag #102382 BeitragErstellt: 20.12.2015 18:57
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Innsbrucker schrieb:
Brauchst Du darauf wirklich eine Antwort? Das hatten wir alles schon mal, und Dein Kommentar ist reichlich ignorant: Weil die einen für ihre Wege die ÖBB benutzen können und andere nicht.

Ja darauf will ich - endlich - eine sachlich argumentierte Antwort.

Du ignorierst unsere Argumente und nörgelst herum wegen angeblicher Diskriminierung.

Also bitte: Welcher Personenkreis wird hier von wem diskriminiert?

Dass man billiger von A nach B als von C nach D kommt diskriminiert niemanden!
Es darf ja jeder zum gleichen Preis von A nach B fahren.
Wer in z.B. in A wohnt und in B arbeitet hat halt einen Standortvorteil gegenüber jemandem der in C wohnt und in D arbeitet, aber das hat doch mit Diskriminierung nichts zu tun.
 

Zuletzt bearbeitet von lech: 20.12.2015 19:08, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102383 BeitragErstellt: 20.12.2015 19:05
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manni schrieb:

Ja, und dieser furchtbar schlecbte und teure öffentliche Verkehr ist sicher der Grund dafür, dass wir österreichweit den höchsten öV-Anteil außerhalb Wiens haben.


Diese Behauptung stimmt nicht!

Tirol [2011]: ÖV 10%
Salzburg [2012]: ÖV 12,4%
Vorarlberg [2013] ÖV 14%
Wien [2014]: ÖV 39%

https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/klima/downloads/Mobilitaetsprogramm_II.pdf
http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/15Gesetzgebungsperiode/3Session/520.pdf
https://www.vorarlberg.at/pdf/verkehrsbefragungkontiv20.pdf
https://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/02/10006.html

Hier eine Grafik über alle Bundesländer:
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/gvp/grafiken/grafiken/04_modalsplit_bundeslaender.pdf

Wäre schön, wenn du recht hättest, aber selbst Innsbruck ist alles andere als gut für eine Großstadt. Offizielle Zahlen bietet die Stadt keine, aber ich habe diese Angabe hier gefunden:

Innsbruck [2012]: ÖV 16%
https://www.klimafonds.gv.at/assets/Uploads/Projektberichte/Smart-Energy-Demo---FIT-for-SET-1.-Ausschreibung-2010/BGR062012K11NE2F00021Innsbruckv1.0.pdf
 

Zuletzt bearbeitet von Aus: 20.12.2015 19:08, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102384 BeitragErstellt: 20.12.2015 20:10
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lech schrieb:

Ja darauf will ich - endlich - eine sachlich argumentierte Antwort.

Du ignorierst unsere Argumente und nörgelst herum wegen angeblicher Diskriminierung.

Also bitte: Welcher Personenkreis wird hier von wem diskriminiert?

Dass man billiger von A nach B als von C nach D kommt diskriminiert niemanden!
Es darf ja jeder zum gleichen Preis von A nach B fahren.
Wer in z.B. in A wohnt und in B arbeitet hat halt einen Standortvorteil gegenüber jemandem der in C wohnt und in D arbeitet, aber das hat doch mit Diskriminierung nichts zu tun.


Doch, es ist Diskriminierung, auch wenn es die rechtliche Definition nicht erfüllt. Und das Beharren darauf, dass diejenigen, die von C nach D möchten, auch weiterhin diejenigen, die von A nach B möchten, subventionieren mögen, ist einfach nur Egoismus.
 

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Beitrag #102386 BeitragErstellt: 20.12.2015 20:31
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Fühle mich als Höttinger von der .ivb diskriminniert, der J fährt die ganze Nacht, untertags 10 Minuten im Takt.

Anderes Bsp.:
Wien- Steinach, ein durchgehendes Ticket
Wien- Götzens nicht möglich, Hilfe, Öbb diskriminiert!
big grin

Diskriminerung auch durch die .ivb
5- Fahrtenblock, will ich auch in meiner VVT- Zone.

Senioren, der VVT verlangt die VC senior, in Innsbruck genügt auch ein Altersnachweis.
Zu Hilfe!
Ob die VC senior EU- Ausländern barrierefrei zugänglich ist, möchte ich gar nicht wissen.

Fortsetzung folgt, wenn ihr es aushält


big grin
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 20.12.2015 20:37, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #102387 BeitragErstellt: 20.12.2015 20:55
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Diskussionswürdige Subventionsverteilung ist noch sehr lange keine Diskriminierung.
Aber ich geb's auf, ich klink' mich aus.

Edit, PS: @Upwards, brilliant zwinkern)
 

Zuletzt bearbeitet von lech: 20.12.2015 20:56, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102389 BeitragErstellt: 20.12.2015 23:10
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klaus schrieb:
[Innsbruck [2012]: ÖV 16%


Der öV-Anteil lag bei der Mobilitätsumfrage der IVB 2015 in Innsbruck bei 26% und damit gleichauf mit dem mIV, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, der gesamte Umweltverbund hat aktuell 74%. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden von der Stadt gerade aufbereitet und sollen demnächst veröffentlicht werden.
Stadtinterne Zahlen von 2011 waren mit 28% mIV und 67% Umweltverbund noch deutlich schlechter.
 

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Beitrag #102392 BeitragErstellt: 21.12.2015 00:54
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lech schrieb:
Diskussionswürdige Subventionsverteilung ist noch sehr lange keine Diskriminierung.


Es geht nicht nur um Verteilung von Subventionen, sondern um Subventionierung der einen Fahgräste durch die anderen.

lech schrieb:

Aber ich geb's auf, ich klink' mich aus.


Da waren eigentlich noch ein paar Sachen offen weiter oben, ziemlich bösartige Unterstellungen von Dir. Wäre schön, wenn Du wenigstens eingestehen könntest, dass Du da reichlich danebengegriffen hast.
 

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lech
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Beitrag #102393 BeitragErstellt: 21.12.2015 01:42
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<sarcasm>Klar, von jedem verkauften VVT-Ticket gehen 10% direkt an die ÖBB um deren Haustarif zu subventionieren.</sarcasm>
Jede Kombination aus Steuern, Gebühren, Subventionen, Förderungen kann man als Querfinanzierung auslegen, trotzdem wird da niemand diskriminiert (vgl. Definition von Diskriminierung).
Verhandlungs(un)geschickt und Lobbyismus sind Teil jeder Marktwirtschaft, Freunderlwirtschaft u.ä. leider auch, alles oft mit unfairen Bevorzugungen als Ergebnis, aber nichts davon erfüllt den Begriff der Diskriminierung.

Weiters:

Der VVT hat ja keinen Einfluss auf die Bundes- und Landes-Gelder mit denen die ÖBB gefüttert wird, sondern (vermute ich mal) die Aufgabe ein möglichst brauchbares ÖV-Angebot sicherzustellen.

Günstige Haustarife einzelner VU verbessern dieses ÖV-Angebot, was damit a priori im Sinne des VVT ist - und in unserem Sinn.

Klar kann der VVT _versuchen_ die ÖBB im Preis der für den VVT erbrachten Leistungen so zu drücken dass man die Verbund-Tarife auf das Niveau der ÖBB-Haustarife senken kann, aber die Nicht-Gültigkeit von Haustarifen verlangen?
Und selbst wenn, es gibt genug dringendere Probleme.


Versuchen wir einen Neuanfang des Threads:

Was willst Du eigentlich mit Deiner Kritik an den ÖBB-Haustarifen erreichen?
Soll die S-Bahn teurer werden?
Soll der VVT-Tarif billiger werden?
Beides?

Wenn ich jetzt laut "Neider?" denke dann ist das keine "bösartige Unterstellung" sondern eine momentane persönliche Einschätzung (Mischung aus Gefühl, Meinung, u.v.a.) mit Recht auf Irrtum.
Genauso wie "ÖBB-Hasser" weiter oben.

Wenn das für Dich schon eine "bösartige Unterstellung" ist und Du das nicht aushältst dann darfst keine Internet-Foren betreten, nichtmal so ein höfliches wie das hier.


Apropo. Ich will mich aus dieser mittlerweile leidigen Diskussion übrigens deshalb ausklinken weil ich besseres zu tun habe, z.B. die Infrastruktur zu pflegen auf der dieses Forum derzeit läuft.

Kostenlos übrigens.

Nein, halt, nicht wirklich kostenlos, sondern quersubventioniert von unseren zahlenden Hosting-Kunden (kommerzielle und auch ein paar nicht-kommerzielle) und sogar von unseren Projekt-Kunden.

<sarcasm>
Diskriminierung!
Zahlende ITEG-Kunden werden zugunsten dieses Forums diskriminiert!
</sarcasm>

Edit PS:
Das Forum gratis zu hosten ist unsere freie unternehmerische Entscheidung ("freie Marktwirtschaft").
Und so gut wie jeder unserer zahlenden Kunden erhält in der einen oder anderen Form Steuergelder, Subventionen, Förderungen, ...; es sind sogar mehrere (!) rein steuerfinanzierte (!) Organisationen dabei.
Die Infrastruktur auf der das Forum betrieben wird ist also definitiv mit Steuergeld quersubventioniert.
Darf das sein?
 

Zuletzt bearbeitet von lech: 21.12.2015 02:00, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102394 BeitragErstellt: 21.12.2015 02:29
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lech schrieb:
Kostenlos übrigens.

Nein, halt, nicht wirklich kostenlos, sondern quersubventioniert von unseren zahlenden Hosting-Kunden (kommerzielle und auch ein paar nicht-kommerzielle) und sogar von unseren Projekt-Kunden.


Eigentlich warte ich die ganze Zeit auf eine Rechnung nach dem ausgemachten (im Vergleich zum letzten Hoster sehr sehr günstigen) Tarif - in dem Fall ist jetzt dann aber wenigstens mal eine Essenseinladung fällig. Vielen Dank Christoph!
Es ist eine Freude, wie rund das Forum seit der Übersiedlung läuft, man merkt dass der Server gut geölt wird. lachen
 

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Beitrag #102395 BeitragErstellt: 21.12.2015 03:54
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Ist jetzt OT vom OT; aber egal.

manni schrieb:
lech schrieb:
Kostenlos übrigens.

Nein, halt, nicht wirklich kostenlos, sondern quersubventioniert von unseren zahlenden Hosting-Kunden (kommerzielle und auch ein paar nicht-kommerzielle) und sogar von unseren Projekt-Kunden.

Eigentlich warte ich die ganze Zeit auf eine Rechnung nach dem ausgemachten (im Vergleich zum letzten Hoster sehr sehr günstigen) Tarif - in dem Fall ist jetzt dann aber wenigstens mal eine Essenseinladung fällig. Vielen Dank Christoph!
Es ist eine Freude, wie rund das Forum seit der Übersiedlung läuft, man merkt dass der Server gut geölt wird. lachen


Wir hatten den Übergang von der Probephase in den Normalbtrieb nie fertig ausgeredet (auch weil ich eben alles andere als ein Kommunikationsprofi bin), aber etwas für die regionale Allgemeinheit zu tun gehört gerade bei unserem Kunden-Kreis zum guten Ton.
Das Forum ist nicht das einzige Hosting das wir gratis oder stark verbilligt machen (immer mit irgendeiner Form von "supported by ITEG"), und passt relativ gut zu uns und unserem Kundenkreis.

Dazu kommen:
- zu unseren normalen Tarifen (Hauptfaktor mangels anderer messbarer Faktoren: Festplattenverbrauch und Traffic) wäre es viel zu teuer (wir haben keine vollautomatisieren SB-Dienste, ist alles Handarbeit mithilfe teils selbstentwickelter Werkzeuge zur Halbautomation)
- seit einiger Zeit gibt's den ITEG-Banner ganz unten
- es gehören mehr Forumsmitglieder zum ITEG-Umfeld als selbst Dir bewusst sein dürfte
- seit dem letzten ohnehin notwendigen Generationswechsel bei Hardware u.a. fällt das Forum nicht mehr auf
- die echten Aufwände beschränken sich auf gelegentliche Generations-Upgrades des OS, mit den üblichen PHP-Hickups (und da kommt umgekehrt was zurück, Erfahrungswerte für heiklere virtuelle Server)
- wir sind bei ITEG alles Öffi-User, Öffi-Befürwörter (und Radfahrer) und schämen uns nicht das auch kundzutun (beim Rad-Beauftragten der Stadt sind wir vermutlich alle auf der Blacklist)

Also, passt schon (gibt's ein Handschlag-Emoji?), bevor wir verhungern melden wir uns zwinkern

Wobei, ein ordentlicher Faktor Genugtuung ist auch dabei wenn wir Umsätze aus dem Bereich elektronischer LKW-Maut-Systeme auch dazu verwenden ein bisschen was für ÖV zu tun.

Dass wir aus dieser Nische auch viele Hintergründe und Details zu Ausschreibungen öffentlicher Dienstleistungen mitbekommen haben passt zu dem Thread hier zwinkern
 

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Beitrag #102396 BeitragErstellt: 21.12.2015 09:58
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Innsbrucker schrieb:

Es geht nicht nur um Verteilung von Subventionen, sondern um Subventionierung der einen Fahgräste durch die anderen.


In dem Zusammenhang wäre auch der Blick auf die Kosten interessant:

- Was kostet ein Personenkilometer S-Bahn Innsbruck?
- Was kostet ein Personenkilometer innerstädtischer Busverkehr in Innsbruck?
- Was kostet ein Personenkilometer Busverkehr in so ein abgelegenes Tal wie das Sellraintal?

Ich hab keine genaue Vorstellung davon wie die Zahlen verteilt sind, außer dass ich annehme dass der letztgenannte Wert am größten ist, aber wenn man die Quersubventions-Keule auspackt wären solche Zahlen allemal interessant.

Hat die jemand?
 

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Beitrag #102405 BeitragErstellt: 21.12.2015 23:53
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lech schrieb:
<sarcasm>Klar, von jedem verkauften VVT-Ticket gehen 10% direkt an die ÖBB um deren Haustarif zu subventionieren.</sarcasm>
Jede Kombination aus Steuern, Gebühren, Subventionen, Förderungen kann man als Querfinanzierung auslegen, trotzdem wird da niemand diskriminiert (vgl. Definition von Diskriminierung).
Verhandlungs(un)geschickt und Lobbyismus sind Teil jeder Marktwirtschaft, Freunderlwirtschaft u.ä. leider auch, alles oft mit unfairen Bevorzugungen als Ergebnis, aber nichts davon erfüllt den Begriff der Diskriminierung.


Mit Marktwirtschaft hat das alles schon mal nichts zu tun. Es handelt sich um subventionierte Dienstleistungen im öffentlichen Auftrag. Hier gelten für vergleichbare Verbindungen in unmittelbarer Nähe völlig unterschiedliche Preise, je nachdem, wo die ÖBB zur Verfügung steht und wo nicht. Diese Preisdifferenzen erschweren eine vernünftige Aufgabenteilung zwischen den Verkehrsmitteln. Zudem werden dem VVT hier Mittel vorenthalten. Die ÖBB erwirtschaften Einnahmen mit Verkehrsleistungen, die vom VVT subventioniert werden. Diesen Einnahmeausfall müssen alle VVT-Kunden ausgleichen. Aufgrund der Bestellerentgelte tragen die ÖBB gar nicht die vollen Kosten der Züge, können also leicht mit verbilligten Preisen auskommen.

Stell Dir einfach mal vor, der Rumer Ortsbus hätte einen Haustarif, der nur 1 Euro kostet, im Vergleich zum VVT-Tarif von 2 Euro, der weiterhin anerkannt und auch verkauft wird, wenn es jemand haben will. Du bist ja de Meinung, die dürften das. Ich greife hier absichtlich den Rumer Ortsbus raus, weil ich bei dem davon ausgehe, dass der Anteil der Binnenfahrgäste relativ hoch ist, da die Verknüpfungen zu anderen Linien eher bescheiden sind und man da schnell auch andere Preisstufen bräuchte. Die Verkäufe der VVT-Fahrscheine ginge rapide zurück, aber der Betreiber steckt die Einnahmen ganz direkt ein. Er hätte also einen direkten Vorteil davon, seine eigenen Fahrscheine zu verkaufen statt VVT-Fahrscheine. Der Anteil, den er aus der Fahrgeldumlage bekommt, würde zwar sinken, aber er kassiert weiterhin das volle Bestellerentgelt. Da merkt man dann schon, dass das irgendwie kein Konzept ist, dass verkehrspolitisch gewollt sein kann. Und genau deswegen ist die Option des Hausrechts eben keine Selbstverständlichkeit, sondern eher eine vertraglich gedeckte Altlast.

lech schrieb:

Weiters:

Der VVT hat ja keinen Einfluss auf die Bundes- und Landes-Gelder mit denen die ÖBB gefüttert wird, sondern (vermute ich mal) die Aufgabe ein möglichst brauchbares ÖV-Angebot sicherzustellen.


Der VVT steht stellvertretend für das Land. Es geht also nur um Bundesmittel. Wieviel steckt denn da in den Tiroler S-Bahnen?

lech schrieb:

Günstige Haustarife einzelner VU verbessern dieses ÖV-Angebot, was damit a priori im Sinne des VVT ist - und in unserem Sinn.


Nein, die ÖBB ziehen Einnahme vom VVT ab. Und jetzt komm nicht mit dem ausgelutschten Spruch, dass die Leute sonst nicht mitgefahren wären.

lech schrieb:

Klar kann der VVT _versuchen_ die ÖBB im Preis der für den VVT erbrachten Leistungen so zu drücken dass man die Verbund-Tarife auf das Niveau der ÖBB-Haustarife senken kann, aber die Nicht-Gültigkeit von Haustarifen verlangen?


Im derzeit gültigen Vertrag dürfte der ÖBB-Haustarif drinstehen. Dessen Laufzeit ist endlich, und beim nächsten (egal ob mit oder ohne Ausschreibung) muss nicht dasselbe drinstehen.

lech schrieb:

Und selbst wenn, es gibt genug dringendere Probleme.


Das passt ganz genau zu Deiner Argumentationslinie: "Ich hab da was, und das lass ich mir nicht wegnehmen, auch wenn es noch so egoistisch ist."

lech schrieb:

Was willst Du eigentlich mit Deiner Kritik an den ÖBB-Haustarifen erreichen?


Die Kritik stammt eigentlich nicht von mir.

lech schrieb:

Soll die S-Bahn teurer werden?
Soll der VVT-Tarif billiger werden?
Beides?


Man sollte da schon VC und nicht-VC auseinanderhalten. Messlatte kann nur der Normaltarif sein. Verbundtarife waren früher mal als Preisreduzierung gemeint. Davon ist man später wegen Nichtfinanzierbarkeit leider abgekommen. Natürlich hat man einen Mehrnutzen durch mitbezahlten Anschlussverkehr an Start- und Zielort (auch wenn das in Innsbruck dank Kernzonenaufpreis leider nicht so recht hinhaut). Das ist längst nicht für jeden ein geldwerter Vorteil, daher würde ich einen exklusiven Verbundtarif (der also konkurrierende verbundinterne Fahrpreis ausschließt) bei 70 bis 80% des ÖBB-Fahrpreises ansetzen. Da Verkehrsverbünde auch mal Härtefälle enthalten können, sollten dann die 100% nicht überschritten werden. Der ÖBB-Fahrpreis ist eine feste Referenz (selbst wenn er dann nicht gilt und nur fiktiv ist), auf dessen Basis man vernünftige Verbundpreise ganz gut berechnen kann. Das klappt in Tirol leider nicht. Das liegt daran, dass in solche Vergleiche immer nur Einzelfahrkarten eingehen, die in Tirol maßlos überteuert sind - zugunsten deutlich verbilligter Zeitkarten. Diesen Trend scheint es in ganz Österreich zu geben. Dieses interne Preisverhältnis (d. h. wie viele Einzelfahrten stecken preislich in einer Wochenkarte, in einer Monatskarte, in einer Jahreskarte) kann man im Prinzip leicht ausrechnen und vergleichen, fertig ausgerechnet findet man es wohl nicht. In Tirol ist diese Anzahl extrem gering, vielleicht im österreichischen Vergleich nicht so auffallend, aber im Vergleich zu typischen deutschen Verkehrsverbünden liegt man in völlig anderer Größenordnung. Das kann man als vernünftig ansehen, weil es Stammkunden begünstigt, sollte aber nicht zulasten der Einzelfahrscheine gehen. Das tut es aber leider. Wenn man sich bei Einzelfahrscheinen bei den genannten 70 - 80 % ÖBB-Preis bewegte, könnte man sich da auch nicht beklagen. Ein Grund für diese extreme Zeitkartenverbilligung ist wohl auch die VC-Anerkennung in Verbund-Binnenverkehren. Schließlich muss man ja den VC-Preis bei typischer Nutzung von 2 Fahrten je Arbeitstag klar unterbieten. Das schafft der VVT auch nur mit Mühe. Eben ein weiteres Beispiel für die Schieflage, die der Haustarif verursacht. Hinzu kommt natürlich noch, dass der VVT (bzw. eigentlich das Land) Geld in extremsubventionierten Seniorentickets versenkt. Das Angebot nur für ein ganzes Jahr und nur für ganz Tirol schafft auch gewisse Ungerechtigkeiten, insbesondere für diejenigen, die in der Nähe der Landesgrenzen wohnen. Da ist der Sinn für vernünftige Relationen innerhalb eines Tarifs verlorengegangen.

lech schrieb:

Wenn ich jetzt laut "Neider?" denke dann ist das keine "bösartige Unterstellung" sondern eine momentane persönliche Einschätzung (Mischung aus Gefühl, Meinung, u.v.a.) mit Recht auf Irrtum.
Genauso wie "ÖBB-Hasser" weiter oben.


Mit "Neider" kann ich leben, das ist nicht das Problem. Wer so was äußert, disqualifiziert sich eigentlich nur selbst, weil er nichts weiter an Argumenten zu bieten hat, dass er einen Vorteil hat und den behalten will. Alles andere ist egal, verkehrspolitische Aspekte interessieren nicht. Mir ist das zu wenig. Ich argumentiere ja auch, dass die Haltestellen Brixner Straße und möglicherweise Museumstraße wegen extrem geringer Abstände zu Nachbarhaltestellen zur Beschleunigung aufgehoben werden könnten - und trotzdem benutze ich beide Haltestellen, solange es sie gibt. Mir würde es niemals einfallen, die Existenz dieser Haltestellen wichtigzureden, nur weil ich selbst sie benutze. Genau das macht den Unterschied.

lech schrieb:

Wenn das für Dich schon eine "bösartige Unterstellung" ist und Du das nicht aushältst dann darfst keine Internet-Foren betreten, nichtmal so ein höfliches wie das hier.


Nein, ich meine in erster Linie Deine Beiträge vom Samstag 20:38, 20:39 und insbesondere 21:21 mit gegen mich gerichtete Faktenbehauptungen, die leider völlig fakteninkompatibel sind. Auf Einwände dagegen bist Du in keiner Weise eingegangen. Wenn Du diesen Diskussionsstil in Ordnung findest, haben wir da wohl sehr unterschiedliche Ansichten. Solche Unverschämtheiten muss ich mir von niemandem an den Kopf schmeißen lassen, auch nicht von Dir.
 

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lech
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Beitrag #102408 BeitragErstellt: 22.12.2015 01:27
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Was hat eine persönliche Gefühlseinschätzung wie Neider mit Qualifikation zu tun?
Nein nicht antworten, ist rethorisch.

Ich hab auch mit lokalen Haustarifen generell kein Problem.
Sonst müsste ich ja gegen jede lokale Mobilitätsverberbesserung, ja jede lokal verbesserte öffentliche Dienstleistung sein.

Dass ohne ÖBB-Haustarif mehr MIV am Weg wäre ist eine Tatsache, Beispiel wurde weiter oben von jemand anderem genannt. Kenne selbst auch welche, und ich würde selbst öfter die Karre oder ein Motorrad benutzen wenn der ÖV teurer wäre.
Es gibt viele die nicht ganz ohne Auto auskommen, und die dann durchaus die genauen Kosten auf den cent vergleichen.

Der ÖBB-Haustarif gilt übrigens Bundesweit, und schon in Zeiten als es noch keinen VVT und also auch keine VVT-Zahler gab.
Der ÖBB-Hautarif hat daher MMn nichts mit dem VVT, ja nichtmal viel mit Tiro! zu tun.
Gegenteilige Behauptungen bitte mit konkreten Zahlen (keine Schätzungen, sondern handfestes) hinterlegen.

Mit dem zusätzlichen Einnahmen via VVT fahren jetzt halt vielleicht mehr Züge, win-win-win.
Falls demnächst wer anderer den S-Bahn-Auftrag bekommt oder sich darum bewirbt macht das die ÖBB vermutlich nicht glücklich, also wird sie sich im Falle möglicher Konkurrenz vielleicht mit weniger VVT-Geld zufriedengeben. Aber den Haustarif regional oder gar noch komplizierter begrenzt einstellen?

Ach ja, vielleicht erzählt uns ICE108 noch Beispiele wie sich das ÖV/MIV-Verhältnis entwickelt wenn sich zu viele regionale Betreiber (zu viel ausgeschrieben?) nicht auf vernünftige Umsteiger-Fahrpläne einigen, ganz unabhängig von brauchbaren Tarifen und gegenseitigen Ticketanerkennungen.


Wobei, wir zwei kommen bei den Themen Haustarife, Querfinanzierung, Diskussionsstil usw. nie auf einen grünen Zweig.

Bygones.
 

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Beitrag #102409 BeitragErstellt: 22.12.2015 08:58
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manni schrieb:
klaus schrieb:
[Innsbruck [2012]: ÖV 16%


Der öV-Anteil lag bei der Mobilitätsumfrage der IVB 2015 in Innsbruck bei 26% und damit gleichauf mit dem mIV, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, der gesamte Umweltverbund hat aktuell 74%. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden von der Stadt gerade aufbereitet und sollen demnächst veröffentlicht werden.
Stadtinterne Zahlen von 2011 waren mit 28% mIV und 67% Umweltverbund noch deutlich schlechter.


Ich hätte gerne offizielle und vergleichbare Zahlen aus einer Mobilitätsstudie des Landes. Abgesehen davon war hier die Rede vom gesamten Bundesland. Da ist Tirol weit davon entfernt Nummer 2 zu sein. Wenn Innsbruck so stark ist, dann heißt das im Gegenzug, dass es am Land sogar noch schlechter aussieht als gedacht.
 

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Beitrag #102410 BeitragErstellt: 22.12.2015 09:55
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Die "offiziellen" Zahlen der Stadt Innsbruck differenzieren notwendigerweise zwischen "exponierten", "peripheren" und "zentralen" Stadtbereichen. Beispielhafte Auszüge:
- Exponiert (Vill, Igls, Hungerburg etc.): 55% PKW-LenkerIn, 13% ÖPNV, 10% Fuß, 9% Fahrrad
- Peripher (O-Dorf, Hötting-West etc.): 28% PKW-LenkerIn, 18% ÖPNV, 24% Fuß, 24% Fahrrad
- Zentral (Innenstadt): 16% PKW-LenkerIn, 15% ÖPNV, 40% Fuß, 25% Fahrrad

Ich würde vorsichtig sein die Ergebnisse der IVB-Umfrage (!) zu sehr in den Himmel zu bejubeln da man sich vor ein paar Jahren mit dem Titel "Fahrradhauptstadt Österreichs" bereits sehr weit über die mit Zahlen belegbaren Fakten hinausgelehnt hat. Die Mobilitätserhebung des Landes bzw. des Bundes (zuletzt durchgeführt 2014) liefert die fundierte Faktenlage.
 

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Beitrag #102424 BeitragErstellt: 22.12.2015 22:25
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Innsbrucker schrieb:

Stell Dir einfach mal vor, der Rumer Ortsbus hätte einen Haustarif, der nur 1 Euro kostet, im Vergleich zum VVT-Tarif von 2 Euro, der weiterhin anerkannt und auch verkauft wird, wenn es jemand haben will..


Stadtbus Schwaz, Tarif 1,60- € (eineuroundsechzigcent )

Deine Argumentation wird damit hinfällig.

Trotzdem noch:
Öbb verkaufen keine Standardtickets für Relationen innerhalb Tirols vulgo Haustarif! Punkt.
Die Vorteilscard gilt in Tirol auf der Zillertalbahn und galt auf der Stubaitalbahn bis zu deren Eingliederung in die .ivb.

Dem Land Tirol die Treue lol
 

Rot Neues Grün.

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