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Thema: Allgemeine Diskussion über Vor- und Nachteile des O-Busses gegenüber der Tram  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Meik
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Beitrag #69897 BeitragErstellt: 17.10.2010 18:59
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Eine 75 Meter Straßenbahn kann ca 3.3x mal mehr Leute befördern als eine Doppelgelenkbus.
Hätte man auf den L O Doppelgelenkbusse eingesetzt hätten trotzdem noch 20% weniger Personen platz gehabt.

Das Argument mit der Beschleunigung zieht auch nur gegen normale Dieselbusse da zb. die Salzburger Trollino's nur um 30% schneller beschleunigen als unsere Trams.

Und Doppelgelenkbusse können auch nicht überall fahren, glaub zb. nicht das ein Doppelgelenkbus um die Kurve Weinhartstraße/Dreiheiligenstraße kommt.
 

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manni
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Beitrag #69899 BeitragErstellt: 17.10.2010 19:21
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TLR schrieb:
Oft wird bei Nachteilen des O-Busses geannt, dass dieser MIV-abhängig ist. Das ist falsch, weil das nicht mit dem Verkehrssystem O-Bus zusammenhängt, sondern mit der Streckenführung.


Ja, theoretisch ist das so, aber in der Praxis zeigt sich, das BRT-Trassen nur sehr schwer politisch durchsetzbar sind, im Gegensatz zu separaten Gleistrassen, die auch billiger zu errichten sind, weil man keine Fahrbahn braucht. Deswegen kann man das IMO schon so sagen. O-Busse sind Straßenfahrzeuge, deshalb fahren sie so gut wie immer auch auf der Straße.

Zitat:

Bei einer Straßenbahn ist ja die maximal zugelassene Fahrzeuglänge 75 m, oder? Ist das eigentlich bei einer Stadtbahn (eigener Gleiskörper, die Straße wird nur "gekreuzt") anders?


Stadtbahnstrecken haben idR auch Streckenabschnitte im Mischverkehr mit Autos, das ist ja einer der Vorteile dieses Systems. Und sobald es solche Abschnitte gibt, müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden, eine davon ist die maximale Zuglänge von 75 Metern (in AT).

Zitat:

IMO wird ein O-Bus Betrieb erst interessant bei einem Einsatz von Doppelgelenkbussen. Dadurch kann man auch eine Kapazität erreichen, die mit der Tram teilweise mithalten könnte, oder?


Nein. Ob Anhängerbus oder Doppelgelenksbus, mehr als 24 Meter sind ohne Spurführung einfach nicht machbar. Hinzu kommt, dass Busse AFAIK maximal (man korigiere mich bitte, wenn ich falsch liege) 2,50 m breit sein können. Die Innsbrucker Stadtbahnstrecken werden für 2,65 m breite Fahrzeuge ausgelegt, was die Kapazität nochmal spürbar erhöht.

Zitat:

Wenn das zutrifft, dann könnte man bei Strecken, bei denen das Fahrgastaufkommen entsprechend hoch ist, die Vorteile des O-Buses gegenüber der Tram ausspielen:

  • Bei kurvenreichen Strecken wäre dann ein Doppelgelenktrolley vorteilhaft, weil dann das Fahrzeug öfter beschleunigen/bremsen muss. Die Beschleunigung eines O-Busses ist höher als die der Tram

  • Auf einem Anstieg des Fahrgastaufkommens kann durch Einrichtung eines Doppelgelenktrolleybetriebs schneller reagiert werden (kürzere Realisierungszeit)




  • Ich sag's mal so: wenn man sich keine Tram / Stadtbahn leisten kann, wäre das eine Alternative - sofern keine größere Steigerung der Fahrgastzahlen erwartet ist. Sobald man nämlich zusätzliche Fahrzeuge einschieben muss, weil die Gefäßkapazität einfach nicht mehr hergibt, wird's grob unökonomisch.

    Zitat:

    Ein weiterer subjektiv empfunener Vorteil des O-Busses gegenüber der Tram:
    Die Rillenschienen stellen eine Sturzgefahr für Frauen mit Stöckelschuhen, sowie für Radfahrer dar.
    Wie erwähnt sind das nur subjektive Nachteile der Tram. Die Gefahren bestehen nur bei zu geringer Aufmekrsamkeit bei Queren/Überfahren von Straßenbahnschienen.


    Also, das sehe ich genauso wie Steph. Sorry, aber wenn manche unbedingt glauben, mit diesen unergonomischen Klapperstelzen herumlaufen zu müssen, dann sollen sie bitte auch selbst die dadurch auftretenden Probleme bewältigen. Ich kann ja auch nicht aus Modegründen im Winter auf 'ne Jacke verzichten und deshalb verlangen, dass alle Gehsteige überdacht und beheizt werden. Mr. Green - das Original!

    Wie man's auch dreht und wendet - das Schienenfahrzeug ist eine höhere Klasse als der (O-)Bus. Weil's hier noch nicht erwähnt wurde: der Hauptnachteil der begrenzten Kapazität wurde ja schon vielfach mit mechanischen oder optisch/elektronischen Spurführungssystemen wettzumachen versucht, Stich- und Suchworte Translohr, Spurbus, Stream, Tram on Tyres, Gummitram (wir hatten ja schon die eine oder andere Diskussion darüber hier im Forum). Bis heute laufen solche Systeme nicht zufriedenstellend, und wenn sie's doch tun, dann sind sie auch nicht weniger aufwändig als richtige Straßenbahnen, weil die Spurführung dann mechanisch ist. Europa ist inzwischen geradezu gepflastert von Relikten wieder aufgegebener oder nie fertiggesteller Spur-Obus-Systeme. Als nächstes wird das System in Caen (Bombardier GLT, mechanisch, Einschiene) dichtmachen. Ich denke, man kann diese Konzepte alle als gescheitert betrachten.

    Meik schrieb:

    Und Doppelgelenkbusse können auch nicht überall fahren, glaub zb. nicht das ein Doppelgelenkbus um die Kurve Weinhartstraße/Dreiheiligenstraße kommt.


    Nicht nur dort würd's haken, der Einsatz von Doppelgelenksbussen am O wurde untersucht, es hätten an vielen Stellen Adaptierungen gemacht werden müssen. Womit wir zum nächsten kommen: eine Tram/Stadtbahn braucht weniger Platz und ist wendiger als ein Bus. Der benötigte Lichtraum ist exakt berechenbar, was bei Straßenfahrzeugen nie der Fall sein kann.
     

    Zuletzt bearbeitet von manni: 17.10.2010 19:24, insgesamt einmal bearbeitet

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    Maxi
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    Beitrag #70182 BeitragErstellt: 25.10.2010 14:06
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    Ich will ja auch nicht meinen dass der Obus die optimalste Lösung ist.

    Wir haben einen Individualverkehr von einer Großstadt, und kapazität von einer Kleinstadt.
    Auf der Münchnerbundesstraße, geht nichts weiter in der HVZ, ebenso in der Sterneckkreuzung wo sowieso alles steht, und wo man verspätungen bis 50 min. kriegt.

    Ein Stadtbahnprojekt gibt es bei uns seit den 1980ern, wo sogar ein Verkehrsexperte aus der Schweiz sagte dass es notwändig wäre. Aber Verkehrspolitisch geht bei uns eh nichts weiter.

    Im Jahre 1939 hatte man behauptet, das die Straßenbahn nicht ausbaufähig ist, und das war ein Grund warum man im Jahre 1940 den "Stadtbahn"betrieb einstellte und den Obusbetrieb eröffnete.

    Vielleicht wäre das die möglichkeit für das vorbeikommen am Stau?


    vora

    Das wäre ja die 1. Stufe der RSB (RegionalStadtbahn):


    Nur die Frage ist, wer das Finanzieren soll.
    Ich wäre ja einerseits auch dafür, das man eine art Straßenbahn einführt, da man die auf eigenen Gleiskörper platzieren kann.

    Übrigens soll nächstes Jahr ein Doppelgelenker als Probefahrzeug kommen, um das Aufkommen der Fahrgäste zu bewältigen.

    Viele Grüße,
    Maxi
     

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