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Thema: Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Admiral
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Beitrag #111216 BeitragErstellt: 03.05.2019 18:09
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und nachtrag > die grüne sperrfläche (warum eigentlich in dem fall grün, da eigentlich wirklich gelb), würde es vor dem ehem. pizzahut in der höttinger au vertragen, dort wo das gleis an den straßenrand stadtauswärts geführt wird, weil da parken die autos immer recht knapp dran...
 

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krisu
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Beitrag #111217 BeitragErstellt: 03.05.2019 19:55
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Was bedeutet "grün" als Markierung in AT eigentlich? Ich habe keine Ahnung...

Intuitiv würde ich auf "kostenlos parken" tippen, oder Car-Pooling Spur?

Was mir in AT öfter auffällt, es gibt eine Signalisation für "erlaubt", und eine andere für "verboten". Mehr nicht. Binär. Durchgehende Linie = irgendetwas ist verboten. Gestrichelte Linie = offenbar darf man diese überfahren.

Ich bin das so nicht gewohnt, denn gewohnt bin ich "Verbotsnuancen", als kein Null - Eins Übergang, sondern ein breites Spektrum von "Egal", "erlaubt", "etwas verboten", "tatsächlich verboten" bis "super verboten". Eine derartige Skalierung ist in vielen Ländern Normalität, auch wenn sich das nicht in Gesetz fassen lässt. Es ist normativ nicht abbildbar und erfordert von allen Beteiligten ausreichend Fingerspitzengefühl und Rücksicht (Bürger und Überwacher gleichermassen) damit es zum Wohle aller funktioniert.

Deshalb gibt es das in "ordentlichen" Ländern nicht: Es gilt also ein "erlaubt" oder eben "nicht erlaubt". Punkt. Daher gibt es auch genau zwei Ausprägungen in der Strassenmnarkierung: Erlaubt oder nicht-erlaubt. Letzteres ist visuell zwar bei guten Bedingungen erkennbar. Anhand der Gestaltung ist der Grad der Verbotenheit bei Übertretung nicht eruierbar. Muss es im "ordentlichen" Kulturraum ja auch nicht, denn es gibt ja genau ein "verboten", eben "verboten".

Was sich jedoch bei der Absicherung des ÖPNV gegenüber dem MIV oft genug als -gelinde gesagt- ungeschickt erweist: Auch im "ordentlichen Kulturkreis" finden sich immer wieder Fahrzeuglenker, die das Verbot übersehen, aus Unachtsamkeit oder gar Vorsatz. Damit ist der Sache des ÖPNV nicht gedient, mag man noch so schimpfen wg. dem gesetzesuntreuen Benehmen.

Daher gefällt mir die spektrale Breite von "leicht verboten" bis "super verboten" in zahlreichen Ländern besser. Superverbote werden dort -aus "ordentlicher Sicht" unnötigerweise.- besonders markant dargestellt. Beispielsweise indem ÖPNV Spuren nicht nur durch eine normale weiße Linie abmarkiert sind, sondern zusätzlich durch eine doppelt dicke knall-gelbe Linie. Die springt ins Auge, hier spürt der Lenker "oh, esa ist also doch eher stärker verboten hier drüber zu fahren."
So geht das in Italien oft.
Es reicht die einfache normative Signalisierung nicht aus, es muss bei Bedarf mit visuellen Drohkulissen gearbeitet werden, damit insgesamt die Sache funktioniert.
Auch gibt es sublime Verbotsniveaus, die im Kulturkreis codiert sind. Diese sind für Auswärtige nicht zu erkennen, als Local jedoch intuitiv bekannt. So ist Parken in Nizza immer ein Problem, es ist überall verboten. Und dennoch wird geparkt. Aber eben, nicht überall: Verdutzt musste ich einmal feststellen, dass meine Karre abgeschleppt wurde. Begriffen habe ichs nicht, es war ja nur ein Normalverbot. Ob Halte- oder Parkverbot weiß ich nicht mehr, es ist hier irrelevant: Ausschlaggebend für das Abschleppen war, so sagte man mir später am Polizeirevier, dass ich vor der Hauptpost geparkt habe- und dort wird abgeschleppt wg. corsischer Autobombenleger...
Ansonsten war das Parkeen relativ freizügig situationselastisch möglich - es war stets abzuwägen wischen der tatsächlichen "Not" einen Parkplatz zu finden, und dem Bewusstsein, dass man doch irgendwie "stört" wenn man verboten parkt. Dieses Balance suchen ist Normalität in vielen Ländern, ich finde das prinzipiell interessant und fühle mich darin auch recht wohl - irgendwie stimuliert das ständige Abwägen aus "Fraternité - sich eingliedern und nicht stören" und "Ego - so jetzt parke ich hier".

Aber gut, auch Frankreich wandelt sich rasend schnell Richtung "Null-Eins" -Moderne des "Erlaubt"-"Verboten" ... Überwacht, Kontrolliert, Sanktioniert etc. Was viele dort als Stress pur erleben mangels infrastruktureller Perfektion wie wir sie bei uns anstreben. Äh.

Es muss sich wandeln, denn spätestens fürs autonome Fahren, welches wir ja alle mit großer Freude anstreben, werden sich alle Verkehrsteilnehmer superpedantisch an präzise Regeln halten müssen, von der AI-Fahrlogik im Auto uns seinem (immer aufmerksamen!) Fahrer, über den dann normierten Fussgänger bis hin zum Dackel oder dem am Strassenrand spielenden Kind.


Fettes Gelb, evtl. bei Spurwechsel zusätzlich flächig schräg schraffiert... (ist das nicht sogar in CH so bei Haltestellen?).

Italien:


Sogar in der perfekten Schweiz gibt es eine rein normativ betrachtet völlig überflüssige besondere Hervorhebung der ÖPNV-Sur durch eine visuell unübersehbar grelle gelbe Drohkulisse.

Übrigens ästhetisch cool finde ich die schlanken weil horizontal angeordneten Überkopf-Ampeln lachen




Ich weiss nicht ob in unserem "ordentlichen" Kulturraum das eingangs geschilderte ständige Ausloten zwischen "Situationselastizität" und "visueller Drohkulisse" ohne Nasenrümpfen verstehbar ist. Jedenfalls:

Mit dem Fusse Stampfen wenn hier jemand verbotenerweise ein kaum sichtbares gar grünes Stricherl überfährt hilft nicht weiter. Ein wenig Flexibilität und Entschlossenheit in der Strassenmarkierung täte Not. Denn nur das hilft dem Ziel, den ÖPNV vom MIV effizienter zu trennen.

Ich würde mir für die Innsbrucker Verkehrsplanung- und Politik ein wenig mehr Gelassenheit, Kreativität und Elastizität wünschen --statt Verbissenheit und Dogmatismus- das bringt insgesamt und langfristig angenehmere Lösungen hervor. Trust me lachen
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 03.05.2019 20:51, insgesamt 11 mal bearbeitet

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Hager
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Beitrag #111218 BeitragErstellt: 04.05.2019 08:10
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Also, wenn ich mir Rom ansehe, dann weiß ich nicht, was da vorbildlich sein sollte …, oder der Radweg Peschiera - Sirmione am Gardasee.
Gelbe Zick/zack-Linien sind bedeuten in vielen Ländern Halteverbot, ebenso gelbe Linien am Straßenrand. Bei uns sind das die österreichweit uneinheitlichen H-Tafeln (bei uns nach deutschem Vorbild, in Wien ganz anders gestaltet).
Unsere Probleme liegt woanders:
1. Individuelle Unwilligkeit, Regeln zu befolgen (der Tiroler tut, was er will)
2. Bauliche Konstruktionen, die regelkonformes Verhalten unmöglich machen (Radweg enden im Gehsteig, eckige Verläufe; zu schmale Fahrstreifen) oder ihre Übertretung nahelegen (sinnlose Ampeln) sowie grob irreführende oder verwirrende Strukturen (Ausfahrt Sillpark in Amraserstraße, als Highlight die Kreuzung bei Kranebitter Allee mit Schrägquerung der Öffi-Trasse).
3. Sinnbefreite Malereien auf der Straße wie seinerzeit die grünen Rechtecke in den 30er-Zonen Pradls.
4. Verbreitete Unkenntnis der StVO (Linksparken in Schienenstraßen, Vorrangregeln für Straßenbahn, Freimachen der Gleistrasse nach § 28 Abs. 2 StVO), was durch die Tatsache verschärft wird, dass es in Österreich nur noch in Wien, Linz, Graz, Gmunden und Innsbruck Straßenbahnen gibt.
 

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Admiral
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Beitrag #111222 BeitragErstellt: 05.05.2019 09:46
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was dazu kommt, dass man zumindest in innsbruck keine unerlaubten straßenmarkierungen verwenden will in dem sinne zB, dass man auf ÖV spuren sperrflächen markiert, weil da kein bus dann mehr fahren darf.. oder auch keine sperrlinien einzeichnet am beginn der ÖV spur, da busse diese ja überfahren können müssen...
dafür ist man hier kreativ mit anderen farben als gelb und weiß...

mir gefällt noch immer die parkregelung am besten, die bei uns schon zur wissenschaft wird:
weiß strichliert -> parken frei erlaubt
weiß durchgezogen -> anrainerparkplätze
blau strichliert -> gebührenfreie kurzparkzone
blau durchgezogen -> kostenpflichtige kurzparkzone..
grün strichliert -> parkstraße (ausgelaufen)
grüner strich über die straße mit grünem kreis und P darin -> parkstraße innerhalb

und dann erwischt man eine gegend, wo sich der modus bereits 2x geändert hat, und fragt sich,gilt jetzt die innere blau strichlierte linie, oder die außen weiß durchgezogene, oder die überlappende durchgezogene blaue linie

die menge der signalisierungen im straßenverkehr macht es den verkehrsteilnehmern sehr schwierig sich zu merken oder zu erraten was nun in der konkreten situation gemeint ist...

habe gestern auch grad über grüne sperrfläche geredet... eigentlich heißt die fläche ja, dass man hier stehen kann OHNE zu blockieren, sperrfläche aber umgekehrt wieder besagt, hier darf man nicht stehen...
da könnte man mal wirklich sparstift auspacken und vereinheitlichen... weniger ampeln, weniger markierungen, weniger schilder, und dafür eindeutige... ich denk hier an die einfahrt vom marktgraben bei der stainerstraße links, bis man da alle hinweisschilder gelesen hat, steht der verkehr zurück bis zum innrain oder aber auch die neue signalisierung fritz konzert brücke richtung pastorstraße, wo man man drauf kommen muss dass der <-ÖV pfeil für strab linksabbieger gilt und nicht links davon die öv ampel ist etc..

und mMn sollte das alles ohne große abstimmung mit der koalition im rahmen der möglichkeiten des verkehrsressorts sein, wie man ja schon mal gesehen hat beim abbiegeverbot auf der innbrücke..
 

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Beitrag #111230 BeitragErstellt: 07.05.2019 21:32
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heute probe aufs example.. linie 2 in der maresistraße mit 8min angeschrieben.. also beschluss, eis kaufen und zu fuß heim.. gemütlich der bahnstrecke entlang heim spaziert, höttinger au/west.. noch immer 7minuten... wenn ich jetzt davon ausgehe dass ich beim eiskaufen evtl doch nur 1min gebraucht hab und nicht 2, dann könnte man ja sagen, unsere straßenbahn fährt in verkehrsfreundlicher schrittgeschwindigkeit... weinen
 

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Beitrag #111667 BeitragErstellt: 02.09.2019 19:40
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Ich war an diesem Wochenende wieder einmal in Straßburg (Elsass). Als ich diese Stadt erstmals 1981 mit Interrail besuchte, gab es keine Straßenbahn, der Straßenbahnbetrieb war 20 Jahre zuvor eingestellt worden. Bei meinem nächsten längeren Besuch im Dezember 1996 gab es wieder eine Straßenbahnlinie. Jetzt sind es 6 Linien (A-F), von denen die Linie D über eine neue Tram / Radwegbrücke grenzüberschreitend bis zum Rathaus in Kehl (Deutschland) verkehrt. Es gibt jede Menge Rasengleise (gut gepflegt), weitestgehend eigene Gleiskörper, soweit ich sehen konnte keinen einen Mischbetrieb mit Bussen, eine optimale Steuerung der Ampeln und keine Radfahrer am Gleiskörper! Dabei haben sie jede mange Radweg auch über Rheinbrücken nach Deutschland (die erwähnte Tram / Radwegbrücke, eine eigene Fußgänger / Radwegbrücke und begleitende Radwegstreifen auf der Straßenbrücke). Hier wurde konsequent nach einem durchdachten Konzept ein Straßenbahnsystem als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs aufgebaut, ohne Halbheiten und faulen Kompromissen. Der Autoverkehr wurde rigoros zurückgedrängt. Die Bahnen erschießen rundherum die Altstadt, die Uni, die europäischen Institutionen und reichen in die Vororte. Die Rangordnung heißt offensichtlich Straßenbahn (ergänzend Busse), dann Radverkehr, dann motorisierter Individualverkehr.
Straßburg ist uns weit voraus! Wir sind wahrscheinlich viel zu strak vom Autoland Deutschland beeinflusst. Das Auto hat bei uns einen irrationalen Stellenwert. Kein Wunder in einer Gesellschaft , in der laut Umfragen angeblich die vorsätzliche Beschädigung eines Autos verwerflicher als Kindesmisshandlung sein soll. Ich verdamme keineswegs das Auto, fahr ja selbst damit. Aber bei uns liegen die Prioritäten einfach verkehrt und diese vor allen, das muss ich zugeben, in meiner Generation.
Eine Informationsreise unserer Verantwortungsträger nach Straßburg könnte nicht schaden.
 

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Beitrag #111668 BeitragErstellt: 03.09.2019 18:04
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Naja, nicht nur Deutschland sondern auch Italien und Frankreich sind große Autonationen. Von dem her glaube ich, dass das keine allzugroße Rolle spielt. Vl lässt in Frankreich die Gesetzeslage Dinge leichter zu als hierzulande.
 

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Beitrag #111669 BeitragErstellt: 03.09.2019 18:48
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frankreich hat ab und an fatalistischere ansätze, wie man bereits 1789 gesehen hat... und so glaub ich halt auch, dass eine ganz oder garnicht sichtweise vorherrscht... aber andererseits wird in frankreich eine straßenbahn dann auch wie eine bahn geführt, zumindest die bahnen die ich gesehen habe... das heißt, der betrieb ist auch entsprechend streng, signalisierungen werden eingehalten, geschwindigkeitsbeschränkungen werden ernst genommen etc.. und man schafft es dort auch fahrgäste und verkehrsteilnehmer zu erziehen: umsteigen funktioniert, mittelbahnsteige sind keine probleme, rote verkehrsampeln werden nicht lange missachtet, dafür fährt die bahn aber auch mit ordentlich zunder drauf zu, wenn signalisiert wird, dass frei wird, in fußgängerzonen wird auf die bahn geachtet, bei jedem übergang ist ein vorsicht tram schild, werbeplakate mit hinweisen, dass die bahn für niemand bremst und es tödlich ist nicht auszuweichen..
wobei andererseits sollte man sich so blühten wie in bordeaux oder nizza anschauen, wo für viel geld ohne oberleitung gefahren werden muss... was jetzt auch nicht sonderlich cool ist für den steuerzahler...
 

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Beitrag #111674 BeitragErstellt: 04.09.2019 22:21
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Straßburg ist gut doppelt so groß wie Innsbruck. Die Stadt hat den Aufbau eines modernen Straßenbahnnetzes einer U-Bahn vorgezogen. Frankreich hat auch nie Bautechnik von Architektur getrennt, was auch in die durchwegs ansprechend Gestaltung von Infrastrukturbauwerken erklärt. Dass das Auto oder die Autobahn in Frankreich nicht denselben extrem hohen Stellenwert als Statussymbol des Fahrers hat wie bei uns (oder in Deutschland), ist auch eine Tatsache. Das alles erklärt für mich etwas diese für uns sehr erstaunliche Konsequenz in der Systementscheidung und deren Umsetzung. Frankreich ist ja keine Diktatur, wo man so etwas gegen den Willen des Volkes machen könnte.
Wenn auch in Innsbruck am Straßenbahnnetz viel schlecht weil in faulen Kompromissen geplant und umgesetzt wurde, ließe sich mit überschaubaren Aufwand noch viel erreichen. Hier einige Anregungen, die mir in Straßburg aufgefallen sind:
1) Radstreifen in Haltestellenbereichen werden auf das Bahnsteigniveau angehoben und wenn möglich seitlich abgedrückt, damit schon ein optischer Nachrang erzielt (würde sich für die Museumstraße anbieten)
2) Durch Verzicht auf Parkstreifen lässt sich ein eigener Gleisköper erzielen (Salurnerstraße)
3) Dasselbe mit Einbahnregelungen ausgenommen die Straßenbahn (Führung des KFZ-Verkehrs in Gegenrichtung in Parallelstraße)
4) Grünphase der Straßenbahn wird automatisch bei Annäherung ausgelöst, damit keine Wartezeit vor der Ampel
5) Statt Radweg auf Gleiskörper gemischter Geh- und Radweg

Dazu noch einige Gedanken:
Die Linien STB sollten komplett in die Linie 1 in der Form integriert werden, dass jede zweite Garnitur nach Kreith (20 Minuten Takt) oder Fulpmes (40 Minuten Takt) fährt. Die Linie D in Straßburg endet im Vollbetrieb am Rhein, ein Teil fährt weiter über die Grenze nach Kehl in Deutschland.
Ähnlich könnte auch die Durchbindung der Linie 6 erfolgen (hier in längeren Intervallen).
Die nötigen zusätzlichen Ausweichen haben wohl überschaubaren Aufwand. Ideal wären natürlich länger doppelgleisige Ausweichen (z.B. Hölltal - Natters, Birkfeld - Raitis mit Begradigung).
 

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